Leider glaube ich allerdings, dass hierbei eine Impfpflicht nicht nur die oft eingeforderte Klarheit und zumindest zu einer gewissen Ordnung im Regelwirrwarr führen kann, sondern auch, dass wir anders kaum eine Überlastung unseres Gesundheitssystems vermeiden können.
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das teile ich, weswegen ich auch gegen eine Impfpflicht gestimmt habe.
Das Scheitern der Impfpflicht im Bundestag war gravierend für die Pandemiebekämpfung im Herbst, für die Menschen, die potenziell erkranken und all jene, die dann wieder die Folgen steigender Infektionsraten tragen müssen.
Ein Corona-Untersuchungsausschuss im Bundestag muss - wie bereits in einigen Bundesländern - klären, ob und welche Rechtsverstöße es gab und wer dafür verantwortlich ist.
Verfassungsrechtlich ist eine Impfpflicht grundsätzlich möglich, wenn es sich dabei um ein zielführendes Mittel handelt und der Grundsatz der Verhältnismäßigkeit gewahrt bleibt. Ich bin der Ansicht, dass wir nun den Punkt erreicht haben, an dem die bisherigen Maßnahmen nachweislich nicht mehr ausreichen.
Über die genauen Ursachen und auch die Gewichtung der einzelnen möglichen Faktoren ist man sich auch in der wissenschaftlichen Welt nicht einig.