Nein, ich lehne eine automatische Kopplung des Rentenalters an die Lebenserwartung strikt ab.
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Für mich ist dabei wichtig: Eine solche Kopplung darf nicht schematisch und ohne Rücksicht auf die Lebenswirklichkeit der Menschen erfolgen.
Legt man die aktuell erwartete Entwicklung der Lebenserwartung zugrunde, wird man die Altersgrenze ab dem Jahr 2032 etwa alle zehn Jahre um ein halbes Jahr anpassen. Das ist eine sinnvolle Lösung zur Sicherung der Rente.
Auch eine generelle Verpflichtung, bereits ab dem ersten Krankheitstag ein ärztliches Attest vorzulegen, halte ich für überzogen.
Mit Blick auf die demografische Entwicklung sollte aus meiner Sicht ein maßvoller Mechanismus für eine Entwicklung des Renteneintrittsalters – nur für diejenigen, bei denen dies gesundheitlich möglich ist – durchaus in Betracht gezogen werden. Dies sollte aber möglichst maßvoll und fair ausgestaltet werden.
Die Sorge um eine gute Versorgung von Kindern, Schwangeren und Familien kann ich gut nachvollziehen. Eine verlässliche ambulante Versorgung sowie eine flächendeckende Geburtshilfe sind gerade auch für den ländlichen Raum von großer Bedeutung.