Bundestag 2009-2013 - Fragen & Antworten

Portrait von Gerhard Schick
Antwort 04.08.2011 von Gerhard Schick BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN

(...) Nun aber zu Ihrer konkreten Frage: In der Tat hat die Mehrwertsteuer auf Lebensmittel eine regressive Wirkung – da Haushalte mit hohem Einkommen prozentual weniger Geld für Lebensmittel ausgeben, belastet sie die Steuer weniger. Deshalb gibt es den ermäßigten Steuersatz. (...)

Portrait von Nicolette Kressl
Antwort 01.03.2010 von Nicolette Kressl SPD

(...) Ich halte Steuern nicht für das einzige - und oft nicht für das beste - Mittel, soziale Gerechtigkeit herzustellen. Sie sind eine komplizierte Stellschraube, deren Drehen oft zu nicht erwünschten Nebeneffekten führt. (...)

Portrait von Leo Dautzenberg
Antwort 26.02.2010 von Leo Dautzenberg CDU

(...) Die Anwendung des ermäßigten Mehrwertsteuersatzes und der Steuerbefreiung bei der Mehrwertsteuer ist schon jetzt in Teilen nur schwer nachvollziehbar. Auch eine Verpflichtung der Marktteilnehmer, Steuersenkungen an ihre Kunden weiterzugeben, scheint mit unserem System der Sozialen Marktwirtschaft nur schwer vereinbar. (...)

Frage von Robert Philipp T. • 17.02.2010
Frage an Thomas Silberhorn von Robert Philipp T. bezüglich Recht
Portrait von Thomas Silberhorn
Antwort 31.05.2010 von Thomas Silberhorn CSU

(...) anders als gemeinnützige, mildtätige oder kirchliche Stiftungen genießen Familienstiftungen nach deutschem Steuerrecht keine Privilegien wie etwa Steuerbefreiungen oder Vorteile bei Zuwendungen. Sie gehören aus steuerlicher Sicht zu den regulär besteuerten privatnützigen Stiftungen. (...)

Portrait von Hans-Christian Ströbele
Antwort 10.04.2010 von Hans-Christian Ströbele BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN

(...) Einer anderen, bundesrechtlich geregelten Privilegierung von Stiftungen haben Grüne kürzlich nachdrücklich widersprochen: der am 28.9.2009 vom Bundestag mehrheitlich beschlossenen Haftungsfreistellung von Stiftungsvorständen gegenüber ihren Mitgliedern (§ 86 Abs. 1 BGB idFd Novelle BGBl. (...)