| Name Absteigend sortieren | Fraktion | Stimmkreis | Stimmverhalten | |
|---|---|---|---|---|
| | Ulrike Müller | FREIE WÄHLER | 710 - Lindau, Sonthofen | Nicht beteiligt |
| | Johann Müller | AfD | 209 - Straubing | Dafür gestimmt |
![]() | Benjamin Dominik Nolte | AfD | 131 - Weilheim-Schongau | Dafür gestimmt |
| | Walter Nussel | CSU | 507 - Erlangen-Höchstadt | Dagegen gestimmt |
| | Stephan Oetzinger | CSU | 308 - Weiden i.d.OPf. | Dagegen gestimmt |
| | Verena Osgyan | BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN | 501 - Nürnberg-Nord | Dagegen gestimmt |
| | Tim Pargent | BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN | 403 - Bayreuth | Dagegen gestimmt |
| | Michael Piazolo | FREIE WÄHLER | 103 - München-Giesing | Dagegen gestimmt |
| | Thomas Pirner | CSU | 501 - Nürnberg-Nord | Dagegen gestimmt |
| | Bernhard Pohl | FREIE WÄHLER | 708 - Kaufbeuren | Dagegen gestimmt |
| | Julia Post | BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN | 106 - München-Pasing | Nicht beteiligt |
| | Julian Preidl | FREIE WÄHLER | 302 - Cham | Dagegen gestimmt |
| | Anna Rasehorn | SPD | 701 - Augsburg-Stadt-Ost | Dagegen gestimmt |
| | Doris Rauscher | SPD | 114 - Ebersberg | Dagegen gestimmt |
| | Tobias Reiß | CSU | 307 - Tirschenreuth | Dagegen gestimmt |
| | Markus Rinderspacher | SPD | 107 - München-Ramersdorf | Nicht beteiligt |
| | Anton Rittel | FREIE WÄHLER | 705 - Augsburg-Land-Süd | Dagegen gestimmt |
![]() | Elena Roon | AfD | 504 - Nürnberg-West | Dafür gestimmt |
| | Martin Rosenberger | FREIE WÄHLER | 121 - Miesbach | Nicht beteiligt |
| | Markus Saller | FREIE WÄHLER | 122 - Mühldorf a.Inn | Dagegen gestimmt |
| | Jenny Schack | CSU | 707 - Günzburg | Dagegen gestimmt |
| | Andreas Schalk | CSU | 505 - Ansbach-Nord | Nicht beteiligt |
![]() | Martin Scharf | FREIE WÄHLER | 306 - Schwandorf | Nicht beteiligt |
| | Ulrike Scharf | CSU | 116 - Erding | Nicht beteiligt |
| | Harry Scheuenstuhl | SPD | 510 - Neustadt a.d.Aisch-Bad Windsheim, Fürth-Land | Dagegen gestimmt |
Digitales Hausverbot im bayerischen Nahverkehr
Der Bayerische Landtag hat einen Antrag (PDF) der AfD abgelehnt, in welchem die Fraktion ein Maßnahmenpaket für mehr Sicherheit im öffentlichen Nahverkehr fordert. Dazu sollte die Staatsregierung einen Gesetzentwurf zur Änderung des Bayerischen ÖPNV-Gesetzes vorlegen und sich über eine Bundesratsinitiative für Änderungen am Personenbeförderungsgesetz einsetzen.
Kern des Antrags sind sogenannte digitale Hausverbote. Verkehrsunternehmen sollten Hausverbote etwa nach tätlichen Angriffen, erheblichen Beleidigungen, wiederholtem Fahren ohne gültigen Fahrschein oder schwerem Vandalismus in den digitalen Ticketdaten hinterlegen können. Wer trotz eines solchen Hausverbots ein Verkehrsmittel betrete, soll nach Vorstellung der AfD konsequent wegen Hausfriedensbruchs verfolgt werden. Darüber hinaus forderte die Fraktion, Personen, die Sachschäden oder erhebliche Betriebsstörungen verursachen, umfassend für die dadurch entstehenden Kosten haftbar zu machen. Dazu sollten neben den unmittelbaren Schäden auch Personalaufwand und Fahrgastentschädigungen zählen. Außerdem sollte die gesetzliche Beförderungspflicht bei bestimmten Verstößen wie Gewalt, erheblichen Beleidigungen oder wiederholter Leistungserschleichung dauerhaft entfallen können.
Die Kosten für notwendige technische Anpassungen, eine zentrale Widerspruchsstelle und zusätzliches Sicherheitspersonal an besonders belasteten Orten sollte nach dem Antrag vollständig der Freistaat übernehmen. Ferner wollte die AfD eine Identifikationspflicht einführen: Auch Fahrgäste mit anonym erworbenen Fahrscheinen sollten auf Verlangen des Kontrollpersonals einen Lichtbildausweis vorzeigen müssen.
Der Antrag wurde mit 116 Nein-Stimmen zu 22 Ja-Stimmen bei keiner Enthaltung abgelehnt.

