Wolfram Günther

| Kandidat Sachsen 2014-2019
Wolfram Günther
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Jahrgang
1973
Wohnort
Königsfeld
Berufliche Qualifikation
k.A.
Ausgeübte Tätigkeit
Rechtsanwalt, Kunsthistoriker
Wahlkreis

Wahlkreis 22: Mittelsachsen 5

Wahlkreisergebnis: 4,5 %

Liste
Landesliste, Platz 4

Eingezogen über die Liste

Parlament
Sachsen 2014-2019

Sachsen 2014-2019

Ein Mindestlohn von 8,50 Euro ist in Sachsen zu hoch.
Position von Wolfram Günther: Lehne ab
Sachsen darf nicht länger Niedriglohnland sein. Von Arbeit muss man leben können. Altersarmut beugt man am besten mit ordentlichen Löhnen vor. Allerdings muss ggf. kleinen Unternehmen individuell geholfen werden, damit am Ende nicht nur Großstrukturen in der Wirtschaft überleben.
Arbeitsplätze haben Vorrang vor Umweltschutz.
Position von Wolfram Günther: Lehne ab
Es geht nicht darum, künstlich Gegensätze zu postulieren, wo es um die Gestaltung des Ausgleichs verschiedener Belange geht. Ohne Arbeit keine wirtschaftliche Lebensgrundlage. Ohne Umweltschutz gar keine Lebensgrundlage. Beides muss in Einklang gebracht werden.
Die Schülerbeförderung soll in ganz Sachsen kostenfrei sein.
Position von Wolfram Günther: Stimme zu
Hier ist vor allem der Freistaat in der Pflicht, der diese Lasten nicht auf die Landkreise und Kommunen abwälzen darf. Im Übrigen gilt es aber zu aller erst wohnortnahe Schulstrukturen zu erhalten.
Jedes Jahr sollen so viele Lehrer neu und unbefristet eingestellt werden, wie in den Ruhestand gehen.
Position von Wolfram Günther: Stimme zu
Bildung ist die Basis unseres wirtschaftlichen Wohlstands in Sachsen, unserer Kultur und der Qualität unseres sozialen Zusammenlebens. Mit unseren Menschen können wir international im Konkurrenzkampf der Standorte bestehen, wo andere etwa vor allem auf billige Rohstoffe oder Niedriglöhne setzen.
Im ländlichen Raum dürfen keine weiteren Schulen mehr geschlossen werden.
Position von Wolfram Günther: Stimme zu
Ohne wenn und aber.
Die finanzielle Ausstattung der Hochschulen muss so erfolgen, dass die Vielfalt der Studiengänge erhalten bleibt.
Position von Wolfram Günther: Stimme zu
Die Feuerwehren und ihre ehrenamtlichen Helfer müssen finanziell besser unterstützt werden.
Position von Wolfram Günther: Stimme zu
Feuerwehren und ihre ehrenamtlichen Helfer müssen generell mehr Anerkennung und mehr Gehör mit ihren Anliegen erhalten. Das muss nicht nur eine finanzielle Unterstützung sein. Ebenso würden auch eine Entbürokratisierung von bestimmten Nachweispflichten oder kürzere Wege zu Behörden helfen.
Die Hürden für landesweite Volksbegehren sollten deutlich abgesenkt werden.
Position von Wolfram Günther: Stimme zu
Sachsen soll weiterhin auf die Braunkohleförderung setzen.
Position von Wolfram Günther: Lehne ab
Wir können nicht länger unsere Heimat, jahrhundertealte Kulturlandschaft und Natur verfeuern für ganz kurzfristige Energiebedarfe. Braunkohleförderung steht der Energiewende im Weg, die früher oder später sowieso auf uns zu kommt. Dann bitte früher und mit mehr Erhalt von unserer Heimat.
Das Land muss den Kommunen mehr Geld zukommen lassen.
Position von Wolfram Günther: Stimme zu
Kommunen brauchen mehr Verantwortung und dazu auch die entsprechenden Mittel. Wir müssen weg vom Gängelband staatlicher Förderprogramme hin zu mehr Verantwortung der Politik vor Ort, die auch vor Ort durch die Bürgerinnen und Bürger kontrolliert werden kann. Das ist Demokratisierung.
Im Haushalt des Landes muss noch mehr gespart werden.
Position von Wolfram Günther: Stimme zu
Der Landeshaushalt schrumpft die kommenden Jahre aus mehreren Gründen. Wenn die Einnahmen zurückgehen, müssen das auch die Ausgaben. Das ist eine nüchterne Feststellung, keine politische. Politik ist aber, wofür Ausgaben erfolgen und da geht es um kluges Umschichten und Prioritätensetzen.
Für eine gute medizinische Versorgung auf dem Land sollen Ärzte auch „versetzt“ werden können.
Position von Wolfram Günther: Lehne ab
Wie soll Zwang auf Ärzte zu einer guten Versorgung der Patienten führen. Das Leben und Arbeiten auf dem Land muss attraktiv sein, dann sind dort auch Ärzte freiwillig und gern.
Der Hochwasserschutz soll höchste Priorität haben, auch wenn dafür andere Infrastrukturmaßnahmen aufgeschoben werden
Position von Wolfram Günther: Neutral
Sachsen setzt bisher auf technischen Hochwasserschutz, also den Umgang mit den Hochwasserfolgen, wodurch diese nur vom Ober- auf den Unterlieger verschoben und vergrößert werden. Notwendig ist aber Ursachenbekämpfung durch mehr Wasserrückhalt in der Fläche an den Oberläufen und in den Flussauen!
Der Stellenabbau bei den Landesbediensteten, insbesondere der Polizei, muss gestoppt werden.
Position von Wolfram Günther: Stimme zu
Marihuana sollte frei gegeben werden
Position von Wolfram Günther: Stimme zu
Um den Behörden die Identifizierung von Internetnutzern und den Zugriff auf Passwörter zu erschweren, sollte es eine unabhängige Prüfstelle für die sog. Bestandsdatenauskunft geben
Position von Wolfram Günther: Stimme zu
Das Landesamt für Verfassungsschutz soll aufgelöst werden.
Position von Wolfram Günther: Stimme zu
Das sächsische Landesamt ist nicht reformierbar. Eine unabhängige Forschungsstelle für Demokratie soll künftig eine fundierte Auseinandersetzung mit antidemokratischen und menschenfeind­lichen Tendenzen in Sachsen ermöglichen; zur Abwehr terroristischer Bedrohungen soll eine neue Behörde her.
Die Landesausstellung 2018 soll nicht in Zwickau, sondern im Großraum Chemnitz stattfinden.
Position von Wolfram Günther: Neutral
Wenn die Bevölkerungszahl sinkt, soll entsprechend auch die Zahl der Landtagsabgeordneten sinken.
Position von Wolfram Günther: Stimme zu
Grundsätzlich muss die Abgeordnetenzahl der Bevölkerung entsprechen - wichtig ist aber, dass die kleineren Oppositionsfraktionen arbeitsfähig bleiben, um die Regierungsfraktionen mit ihrem riesigen Verwaltungsapparat im Hintergrund wirksam kontrollieren zu können. Sonst schwächt man die Demokratie.
Fördermittel für Großinvestitionen darf es nur noch geben, wenn die Unternehmen sich verpflichten, mindestens zehn Jahre an diesem Standort zu produzieren.
Position von Wolfram Günther: Neutral
Kluge Förderpolitik definiert sich darüber, dass es eine klare Förderstrategie gibt, was für Investitionen an welchen Standorten zu besonders nachhaltigen Ergebnissen führt. Allein die Dauer ist dabei nur ein Teilproblem, hinter dem die inhaltliche Herausforderung nicht verschwinden darf.

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