Außenaufnahme von Dr. Till Steffen, Justizsenator, mit einem Jacket und einem gestreiften Schal.
Till Steffen
DIE GRÜNEN

Frage an Till Steffen von Hys Fgrvaibegu bezüglich Gesellschaftspolitik, soziale Gruppen

27. Februar 2008 - 01:29

Sehr geehrter Herr Dr Steffen,

"Eine demokratische Partei sollte mit jeder demokratischen Partei reden können", da stimme ich Herrn Naumann und Frau Goetsch vorbehaltlos zu, empfinde auch die CDU-GAL Gespräche als politische Bereicherung. Wieso denn aber wurde eine demokratisch gewählte und erlaubte Partei ausgegrenzt?

Ich finde es tragisch, dass die Hamburger Grünen und SPD sich selbst und uns die Chance Naumann als Bürgermeister zu haben nicht geben will, nur weil sie mit einer Partei links von sich selbst nicht reden wollten.

Geben Sie lieber der CDU den Wahlsieg, als mit einer ihrem eigenen Programm sehr viel näher stehenden Partei Gespräche über eine Koalition einzugehen?

Können Sie mir das erklären?

Warum die Linken mit niemanden reden wollten, naja, ist eine eigenartige Partei, aber selbst die fangen an sich zu bewegen. Wenn die Grünen und die SPD jedoch unbeweglich bleiben und damit möglicherweise sogar den mehrheitlich gewollten und gewählten Wechsel verspielen wollen, das kann ich nicht verstehen.

Mit freundlichen Grüßen,

Ulf Steinvorth

Frage von Hys Fgrvaibegu
Antwort von Till Steffen
27. Februar 2008 - 10:17
Zeit bis zur Antwort: 8 Stunden 48 Minuten

Sehr geehrter Herr Steinvorth,

ich hätte überhaupt nichts dagegen, dass auch mit der Linken geredet wird. Die Frage stellt sich aber so lange nicht ernsthaft, so lange die SPD das ausschließt. Reden heißt aber noch lange nicht, dass dann auch in der Richtung eine ernsthafte Möglichkeit entstünde. Ich sehe das eher nicht.

Mit freundlichen Grüßen

Till Steffen