Welche konkreten Kürzungen bei Beamtenpensionen, Beihilfe und Besoldung werden Sie in dieser Legislatur unterstützen, damit die Konsolidierungslast nicht einseitig Sozialversicherte trifft?
Sehr geehrter Herr Frei,
beim Bürgergeld werden 5 Milliarden Euro eingespart, Sanktionen verschärft und eine Nullrunde 2026 durchgesetzt. In der GKV drohen Leistungskürzungen und Beitragserhöhungen.
Gleichzeitig liegt das Beamten-Versorgungsniveau bei 71,75 %, während das Rentenniveau bei 48 % steht. Beihilfe wird zu 50–80 % aus Steuermitteln finanziert – ohne Selbstbehalte wie sie GKV-Versicherte kennen. Besoldungserhöhungen liegen regelmäßig über der Bürgergeld-Entwicklung.
Eine gerechte Lastenverteilung erforderte konkrete Maßnahmen auch im Beamtenbereich: Absenkung des Versorgungsniveaus, Selbstbehalte in der Beihilfe, Nullrunde bei der Besoldung, Anhebung des Pensionsalters.
Werden Sie solche Maßnahmen unterstützen? Falls nein: Auf welcher sachlichen Grundlage halten Sie es für gerechtfertigt, dass Kürzungen ausschließlich diejenigen treffen, die ohnehin weniger Absicherung haben?
Mit freundlichen Grüßen

