Gibt es ein konkretes Kilometerziel des KBA auf deutschen Straßen, ohne das FSD Supervised nicht anerkannt wird – und worin unterscheiden sich deutsche Fahrer von denen in NL, DK, BE, EE, LT, SI, CZ?
Sehr geehrter Herr Bilger,
die niederländische Genehmigung nach Art. 39 der VO (EU) 2018/858 liegt vor. Tesla hat das Sicherheitsdashboard im April 2026 an alle EU-Staaten gegeben, also auch an Deutschland: über 100 Millionen Kundenkilometer in inzwischen sieben EU-Ländern, rund 4,1-mal weniger Kollisionen als beim manuellen Fahren derselben Flotte (Tesla Europe, 1.9.2026; Kollisionszahlen von Reuters bestätigt).
Auf deutschen Straßen fährt das System bereits im Eifel-Shuttle (Bitburg-Prüm / Vulkaneifel, ntv 17.5.2026). Parallel heißt es seit Monaten, das KBA prüfe noch.
Zwei Punkte:
1. Gibt es ein Kilometer- oder Testziel für deutsche Straßen? Welche Zahl, welcher Stichtag? Wenn nein: Wonach entscheidet das Haus dann?
2. Welche Besonderheit macht deutsche Fahrer oder Straßen so anders, dass dieselben Daten hier nicht reichen? Traut das Ministerium den Bürgern in Deutschland die Handhabung nicht zu, die Bürger in sieben anderen EU-Staaten bereits nutzen?

