In der Podiumsdiskussion am 05.02.24 meinten Sie, dass man nach ihnen Politik und Religion strikt trennen sollte. Wie meinen Sie das genau als „Vertreter“ einer christlichen Partei?
Sehr geehrter Herr H., vielen Dank für Ihre Frage. In Deutschland gilt der Grundsatz der Säkularität: Kirche und Staat sind getrennt. Das drückt sich auch in der grundgesetzlich geschützten Religionsfreiheit aus. Ich selbst bin christlichen Glaubens, das Grundbekenntnis zur christlich sozialen Fürsorge, wie es Parteiverständnis meiner Partei, der Christlich-Demokratischen Union Deutschlands ist, ist auch für mich klarer Auftrag. Die CDU ist eine Partei, die den christlich sozialen Gedanken trägt und vertritt. Sie ist aber eben keine christlich religiöse Partei, die eine Staatsreligion propagiert.

