Frage an Sebastian Fischer von Ebzna Fpuzvgg bezüglich Familie

03. August 2014 - 11:33

Sehr geehrter Herr Fischer,

in Ihrer Antwort an Urvxb Jreare vom 29.07.2014 schreiben sie: "Jeder hat nach meiner Überzeugung das selbstverständliche Recht auf freie Entfaltung seiner Persönlichkeit, aber eine offensive Propagierung oder eine Höherbewertung der einen oder anderen Idee halte ich für falsch."

Das heißt also, Sie setzen sich für eine Gleichstellung nicht heteronormativer Lebensformen ein, da die heterosexuelle Lebensweise deutlich höher bewertet wird, als andere Lebensweisen? Das würde mich sehr freuen, wenn Sie, als gläubiger Christ, dafür einstehen, was die Bibel sagt: "liebe deinen Nächsten".

Welche Maßnahmen sind Ihrerseits geplant, um der Höherbewertung der heteronormativen Lebensweise entgegenzuwirken und dafür zu sorgen, dass alle Menschen auch wie Menschen behandelt werden, egal, welchen Lebensentwurf sie für sich gewählt haben?

Weiter schreiben Sie über den besonderen Schutz der Ehe. Wie möchten Sie diesen z.B. bei verpartnerten Menschen umsetzen? Wie sollten z.B. Steuer- und Erbschaftsrecht angepasst werden, um dem Anspruch des besonderen Schutzes der Ehe gerecht zu werden?

Mit freundlichen Grüßen,
Roman Schmitt

Frage von Ebzna Fpuzvgg
Antwort von Sebastian Fischer
03. August 2014 - 16:48
Zeit bis zur Antwort: 5 Stunden 14 Minuten

Sehr geehrter Herr Schmitt,

aktuell werden alle Menschen wie Menschen behandelt - die im Grundgesetz festgelegten Menschenrechte sind in vollem Umfange gewährleistet. Das ist auch Realität in Hinsicht der jeweilig gewählten Lebensentwürfe. Ich bin froh, dass Deutschland hier international einen Spitzenplatz einnimmt.

Eine Anpassung des Steuer- und Erbschaftsrechtes sollte vorsichtig und überlegt angegangen werden.

Mit freundlichen Grüßen,

Ihr

Sebastian Fischer