Jahrgang
1981
Wohnort
Großenhain
Berufliche Qualifikation
selbstständiger Küchenmeister
Ausgeübte Tätigkeit
MdL
Wahlkreis

Wahlkreis 38: Meißen 2

Wahlkreisergebnis: 32,2 %

Liste
Landesliste, Platz 22
Parlament
Sachsen

Sachsen

In der Lausitz haben der Erhalt des Industriestandortes und der Arbeitsplätze Vorrang vor Klimaschutzzielen.
Position von Sebastian Fischer: Stimme zu
Es sollen mehr Pflegekräfte aus dem Ausland angeworben werden.
Position von Sebastian Fischer: Stimme zu
Kommunen sollen städtische Wohnungen nicht mehr verkaufen dürfen.
Position von Sebastian Fischer: Lehne ab
Es soll kein Wahlrecht ab 16 bei Landtagswahlen geben.
Position von Sebastian Fischer: Stimme zu
Nach 35 Beitragsjahren sollen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer eine Grundrente erhalten.
Position von Sebastian Fischer: Neutral
Bei der Vergabe öffentlicher Aufträge sollen soziale und ökologische Aspekte künftig stärker beachtet werden, auch wenn es am Ende mehr kostet.
Position von Sebastian Fischer: Lehne ab
Es soll ein verbindliches Lobbyregister geben, in dem u.a. Kontakte zwischen Interessenvertretern und der Politik veröffentlicht werden.
Position von Sebastian Fischer: Neutral
Wer sich verpflichtet, für mindestens 10 Jahre auf dem Land zu praktizieren, soll bevorzugt zum Medizinstudium zugelassen werden (Landarztquote).
Position von Sebastian Fischer: Stimme zu
In Sachsen soll es mehr staatlich geförderte Programme gegen Rassismus und Antisemitismus geben.
Position von Sebastian Fischer: Neutral
Abgelehnte Asylbewerber*innen sollen konsequent in ihre Heimatländer zurückgeführt werden.
Position von Sebastian Fischer: Stimme zu
Die Listen der Parteien zu Landtagswahlen müssen sich zu gleichen Anteilen aus Männern und Frauen zusammensetzen.
Position von Sebastian Fischer: Lehne ab
Auf öffentlichen Flächen sollen weiterhin Herbizide wie Glyphosat eingesetzt werden können, solange es keine effektiven Alternativen gibt.
Position von Sebastian Fischer: Stimme zu
Der Besitz und Konsum von Cannabis soll legalisiert werden.
Position von Sebastian Fischer: Stimme zu
Der sächsische Verfassungsschutz wird aktuell seinen Aufgaben nicht gerecht.
Position von Sebastian Fischer: Lehne ab
Beim Ausbau von WLAN-Netzwerken und beim Breitbandausbau sollen Unternehmen Vorrang vor Privatpersonen haben.
Position von Sebastian Fischer: Lehne ab
Die Wiederansiedelung des Wolfs ist ein Erfolg für den Naturschutz in Sachsen, er sollte deshalb auch weiterhin nicht abgeschossen werden dürfen.
Position von Sebastian Fischer: Lehne ab
Kitagebühren sollen vollständig abgeschafft werden.
Position von Sebastian Fischer: Lehne ab
Menschen mit besonders großem Vermögen sollen mehr Steuern zahlen (Vermögenssteuer).
Position von Sebastian Fischer: Lehne ab

Die politischen Ziele von Sebastian Fischer

Warum Politik?

Demokratie lebt vom Mitmachen - sie lebt vom Wettstreit der Ideen. Dazu sollte man in der Lage sein, zuzuhören, nachzudenken und dazuzulernen.

Es macht mir Freude, mit jungen und alten Menschen in Kontakt zu kommen und mit ihnen über Probleme und Ideen zu diskutieren. Täglich lernt man Neues kennen und sieht die Möglichkeit, Dinge, auch in kleinem Rahmen und ganz konkret – mitzugestalten und mit anzustoßen.

Seit mehreren Jahren engagiere ich mich in der Politik - mit interessanten Diskussionen und im Gespräch mit Bürgern, Landräten, Ministerpräsidenten und Bürgermeistern.

Warum CDU?

C - weil ich mich als Christ mit den Schwachen in der Gesellschaft solidarisiere,
D - weil ich nie wieder ein diktatorisches System in meiner Heimat möchte,
U - weil ich gemeinsam mit anderen Sachsen unsere Prinzipien durchsetzen möchte.

Spätestens mit der Nominierung von Angela Merkel war klar: Ich will mitmachen. Ich wollte sie als erste Ostdeutsche und als erste Frau und als Kontrapunkt zu einem zunehmend arrogant auftretenden Gerhard Schröder unterstützen. Als kleiner Selbstständiger glaube ich an das Prinzip des Förderns und Forderns und ich stehe zu einem gesunden Stolz auf unsere sächsische und deutsche Heimat. Daher sind die CDU und die Junge Union mein politisches zu Hause. Das gute Ergebnis bei den zurückliegenden Kommunalwahlen hat gezeigt;wir in der CDU arbeiten aus Überzeugung zusammen für das Wohl unserer sächsischen Heimat. Es ist schnell möglich, den Kontakt zu Bürgermeistern und zur Kommualpolitik herzustellen, wenn ein Bürgeranliegen vorgetragen wird. Durch eine effiziente Verwaltung kann man oft auch sehr schnell helfen.

Warum Landtag?

Am heimischen Stammtisch meckern - das ist leicht. Es ist schon schwerer, mit den eigenen Ideen und Vorschlägen harten Diskussionen ins Auge zu blicken. Ich möchte meine eignenen Überzeugungen in die Debatte in den Landtag einbringen. Denn ich bin davon überzeugt, dass wir unsere Zukunft mit Mut, Kraft und Ausdauer positiv gestalten werden. Politische Wahlämter erwirbt man meiner Überzeugung nach auch nicht auf Lebenszeit, sondern um für den gewählten Zeitraum konkrete Denkanstöße und Initiativen einbringen zu können. Diese Initiativen kann die CDU um so überzeugender einbringen, wenn sie über eine absolute Mehrheit verfügt, dafür möchte ich arbeiten. Als Bürger möchte ich eine lebensnahe und sachorientiert arbeitende Politik - zum Wohle aller Bürgerinnen und Bürger.

Über Sebastian Fischer

Der Arbeit wegen wohnten meine Eltern bei meiner Geburt am verschneiten 8. Dezember 1981 in Oelsnitz/Vogtl. Dem Vogtland verdanke ich die Liebe zu Wäldern und Seen, zur Natur und dem Ablauf der Jahreszeiten.

Gävernitz wurde 1989 zu meiner Heimat. Durch viele Besuche bei den Großeltern hatte ich schon früh einen direkten Bezug zur dörflichen Umgebung und Landwirtschaft, zum Gemeinschaftssinn großer Familien und zur Kirche als verbindendes Element.

Ich besuchte die Schule in Priestewitz bis 1998 und schloss mit dem Zeugnis der Mittelschule ab. Schon seit einiger Zeit war ich sehr fasziniert vom Beruf des Kochs und seinem Tätigkeitsfeld. Mit großer Freude unterschrieb ich daher den Lehrvertrag im Hotel Hilton. Die Arbeit in Dresden war sehr interessant, und ich lernte die Schönheit unserer Landeshauptstadt kennen und schätzen.

Nach Abschluss meiner Berufsausbildung arbeitete ich für eine Saison in der Gaststätte „Die Scheune“ in Süderende auf der Insel Föhr im Nordfriesischen Wattenmeer – ein schönes Stück Deutschland. Nach der Weite der Nordsee wollte ich hohe Berge sehen und trat meine nächste Saisonstelle in Brigels im Schweizer Kanton Graubünden an. Hier war ich beeindruckt vom Miteinander von vier Amtssprachen, vom guten Funktionieren der direkten Schweizer Demokratie und von der Milchschokolade.

Zurück in der sächsischen Heimat erwartete mich der Einberufungsbefehl zur Deutschen Marine. Ich trat meinen Dienst zuerst in der Marineversorgungsschule List auf Sylt und nach der Grundausbildung als Smut auf dem Schnellboot „S65 Sperber“ beim II. Schnellbootgeschwader in Rostock-Warnemünde an. Das tägliche Kochen von vier Mahlzeiten in einer 2 m² großen Bootsküche war eine interessante Erfahrung. Echte Kameradschaft und Freundschaft, das Kennenlernen von völlig unterschiedlichen Charakteren sowie die Erfahrung der Grenzen der physischen Leistungsfähigkeit im 25-km-Marsch bleiben mir im Gedächtnis. Auch war es eine gute Erfahrung, dass regionale Unterschiede immer mit Landschaften verknüpft wurden. Die Rede war also eher vom Bayern, Friesen oder Pommern anstelle vom „Ossi“ oder „Wessi“. Die deutsche Einheit war volle Realität.

Wir legten mit unserem Boot in Kopenhagen, Kiel, Århus, Göteborg und Karlskrona an, wo die Dänen und Schweden uns deutschen Soldaten in Uniform sehr freundlich und aufgeschlossen begegneten.

Nach meinem Dienstausscheiden suchte ich neue Herausforderungen in Frankreich. Im Landhotel „Les Vieux Moulins Banaux“ in Villeneuve l’Archevêque war ich als Pâttisier, also Süßspeisenkoch, tätig. Von Frankreich habe ich die Leidenschaft für die Kultur des Genießens, einen gesunden, offenen und fröhlichen Patriotismus und meine französischen Sprachkenntnisse mitgebracht. Mindestens ein Mal im Jahr besuche ich Freunde in Frankreich oder sie mich in Deutschland.

Wieder daheim in Sachsen arbeitete ich in einigen Festanstellungen in Dresden und Moritzburg, musste aber feststellen, dass Überstunden nicht bezahlt wurden, dass das Arbeitsklima oft von Unfreundlichkeit gegenüber Mitarbeitern geprägt war und dass Lohnnebenkosten einen großen Teil des kleinen Gehaltes aufbrauchten. Leider ist das häufig immer noch der Fall.

Daher entschloss ich mich, mich in Skandinavien zu bewerben, das ich bereits als Obergefreiter kurz kennen gelernt hatte. Das Hotel „Bristol“ in Oslo stellte mich ein und ich nahm von Kiel die Autofähre in die norwegische Hauptstadt.

Als Leiter einer Küchenabteilung lernte ich die schwere norwegische Küche und die Vorliebe der Norweger für Hochprozentiges kennen. Eine große Toleranz gegenüber anpassungswilligen Zuwanderern, ein freundlicher Patriotismus und eine große Gelassenheit dem Leben gegenüber – das sind die norwegischen und skandinavischen Charakterzüge. Im Kollegenkreis waren wir über zwölf verschiedene Nationalitäten. Alle unterhielten sich auf Norwegisch, wir haben bhutanesisch gekocht, deutsches Bier genossen und norwegische Feiertage gefeiert – auch deshalb stehe ich dem Phänomen der Ausländerfeindlichkeit verständnislos gegenüber. In Oslo habe ich gesehen, dass richtig verstandene Toleranz sowie richtig verstandene Leitkultur sehr wohl vereinbar und praktikabel sind.
Das Erlernen von Fremdsprachen gibt auch Einblick in die Kultur eines Landes und so habe ich mich schon immer für andere Sprachen interessiert. Ich perfektionierte meine norwegischen, französischen und englischen Sprachkenntnisse. Ich lernte russisch und verbesserte es auf Reisen und beherrsche grundlegende Kenntnisse der spanischen Sprache.

Meine langen Auslandsaufenthalte haben mich den besonderen Wert von Heimat - für mich von Gävernitz aber auch von Dresden, dem Vogtland sowie von ganz Sachsen - erkennen lassen.

Nach meiner Rückkehr nach Sachsen absolvierte ich den Kurs zum Küchenmeister, den ich am 10. Januar 2007 erfolgreich abschloss. Seitdem bin ich selbstständiger Küchenmeister und Mietkoch.

 

Alle Fragen in der Übersicht

Wann wird es ein Informationsfreiheitsgesetz in Sachsen (wie schon in 13 anderen Bundesländern vorhanden) geben?

Von: Crgre Oägm

Antwort von Sebastian Fischer
CDU

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