Wie wird die angemessene Versorgung psychisch Erkrankter trotz Budgettierung der Psychotherapie sichergestellt?
Sehr geehrter Herr van der Beek,
ich bin in Ihrem Wahlkreis als niedergelassene Psychotherapeutin tätig. Mit meinem halben Versorgungsauftrag, den ich für einen fünfstelligen Betrag von einer ausscheidenden Kollegin übernommen habe, kann ich momentan annähernd in Vollzeit Termine für GKV-Patient*innen anbieten. Durch die Budgettierung muss davon ausgegangen werden, dass ich diese Kapazitäten nicht mehr erfüllen können werde, da ein Anteil dann entsprechend nicht mehr voll vergütet werden wird. Wie werden Sie sich, gemessen an den aktuell realistisch erbrachten Leistungen, gegen eine Verschlechterung der ohnehin schon angespannten Versorgungslage einsetzen?
Mit freundlichen Grüßen,
K. D.

