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Rosa Domm
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Frage von Christina S. •

Wie ist der geplante Neubau der Asklepios Klinik Altona mit dem Grundsatz der Sparsamkeit und Wirtschaftlichkeit vereinbar? Geht es auch eine Nummer kleiner?

Sehr geehrte Frau Domm,

ich habe aus der Presse erfahren, dass die Grünen aufgrund der derzeitigen Haushaltssituation m.E. zu Recht die Notwendigkeit eines Neubaus eines Naturkundemuseums von mehreren hundert Millionen Euro hinterfragt.

Parallel dazu steht der Neubau der Asklepios Klinik Altona kurz vor der Ausschreibung. Laut Hamburger Abendblatt wird hier mit Kosten von rund 1 Mrd. Euro gerechnet. Die genannte Nettofläche von rund 54.000 m² des Neubaus für rund 600 Betten ist dabei etwa doppelt so groß wie für vergleichbare Krankenhausneubauten (+ größer als der Bestandbau für ehem. 1.078 Betten), die erwarteten Kosten rund dreimal so hoch. Als Grund des Neubaus wurde u.a. die prozessual schwierige Hochhausstruktur genannt, geplant ist wieder ein Hochhaus mit einer riesen Glasfassade (Hitzeschutz?). Die Nachnutzung des denkmalgeschützten Altbaus ist ungeklärt. Meine Frage: Geht es nicht auch hier eine Nummer kleiner und günstiger? Z.B. eine Bettenhaussanierung wie im AK Wandsbek?

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Antwort von BÜNDNIS 90/­DIE GRÜNEN

Sehr geehrte Frau S.,

vielen Dank für Ihre Frage zum geplanten Neubau der Asklepios Klinik Altona, die ich in Zusammenarbeit mit unserem gesundheitspolitischen Sprecher Linus Görg gerne beantworte.

Die konkreten Kosten für den Neubau der Klinik in Altona stehen zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht fest, die entsprechenden Kostenermittlungen und Verhandlungen laufen noch. Sobald uns die Ergebnisse vorliegen, werden wir diese Kosten sorgfältig prüfen und auf der Grundlage eine Bewertung vornehmen. Hierbei gelten natürlich immer die Grundsätze der Sparsamkeit und Wirtschaftlichkeit.

Wir halten einen Neubau der Klinik aber grundsätzlich für richtig und notwendig. Denn eine Sanierung des bestehenden Gebäudes wäre angesichts der Anforderungen des Denkmalschutzes und der veränderten baulichen und funktionalen Anforderungen an ein modernes Krankenhaus aus unserer Sicht keine wirtschaftlich tragfähige Lösung.

Wie das neue Klinikgebäude im Einzelnen gestaltet sein wird, lässt sich zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht abschließend sagen. Für uns ist dabei klar, dass wir die weiteren Planungen sowohl aus gesundheitspolitischer als auch aus wirtschafts- und klimapolitischer Perspektive eng und kritisch begleiten werden. Dabei werden wir darauf achten, dass die Anforderungen an eine moderne, bedarfsgerechte Gesundheitsversorgung ebenso berücksichtigt werden wie Aspekte der Nachhaltigkeit. Auch ist klar, dass es eine sinnvolle Nachnutzung der Bestandsgebäude geben sollte. Hierfür werden wir im Bezirk in den kommenden Monaten verschiedene Optionen prüfen, bewerten und abstimmen.

Freundliche Grüße
Rosa Domm
 

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