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Frage an René Pönitz von Anna S. bezüglich Verkehr

In eurem Wahlprogramm entdeckte ich den Punkt Rohrpostsysteme auf Euro-Palettenbasis. Meint ihr das echt? Wie soll das funktionieren?

Frage von Anna S. am
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Antwort vom
Zeit bis zur Antwort: 10 Stunden 46 Minuten

Hallo Frau S.,

In unserem Wahlprogramm steht:

"Die Piratenpartei Hamburg will den Schwerlastverkehr im Stadtgebiet reduzieren. Dazu streben wir alternative Versorgungsmodelle an. Neben der Unterstützung von Lastenrädern und der Verlagerung von Güterverkehr auf Schiene bzw. Schiff stehen wir Ansätzen wie Rohrpostsysteme auf Euro-Palettenbasis positiv gegenüber."

https://hamburgwahl.piratenpartei.de/programm/#verkehr
In erster Linie geht es uns darum, dass wir die vielen LKWs auf den Straßen reduzieren wollen. Neben Unfallgefahren, Luftschadstoffen und Lärm sind sie die Hauptursache für Straßenschäden. Je schwerer das Fahrzeug, um so mehr wird der Belag belastet. Den gesamten Güterfernverkehr wollen wir auf die Schiene verbannen, ggf. auch auf dem Wasserweg. Doch wenn es um die Wohngebiete ist ein häufiges Argument, wie wir dann die Versorgung (z.B. von Kaufmärkten) sicherstellen wollen. Nun sind aus unserer Sicht Lastenfahrräder eine willkommene Alternative.

Aber warum nicht einmal visionär blicken? Wir haben einen Hafen. Da kommen viele große Container an, die dann auf Züge und LKws gepackt werden. In diesen Containern sind in der Regel Euro-Paletten, wo die Waren dann verteilt werden. Warum nicht am Hafen diese Container auspacken - und diese Paletten gleich verteilen? Natürlich müssen dafür Rohre verlegt werden - und das Vorhaben wird alles andere als preiswert. Wir müssen - ähnlich wie beim Bau einer U-Bahn - unter die Erde und können hinterher den Verkehrsraum neu aufteilen. Doch der Nutzen für unsere Stadt ist gewaltig.

Natürlich ist das nur ein Vorschlag. Es gibt mit Sicherheit auch andere, tolle Ideen, die zu dem Ziel führen, die LKWs zu reduzieren.

Viele grüße,
rené pönitz