Welche negativen Konsequenzen würden Sie durch Repräsentation sehen? & Inwiefern hatte der Vorfall mit Frühsexualisierung zutun? (Folgefragen zu Ihren 2 Antworten auf die Frage von Saphira R.)
„Unser Anliegen ist es, dass sich Kinder akzeptiert fühlen – egal, wie sie sind“ […] Kitas sollen angeregt werden, über den Tellerrand zu schauen, was es neben dem tradierten Familienbegriff – Vater, Mutter, Kind – noch für Familienmodelle gibt. „Wir wollen den Normalitätsbegriff ein Stück weit hinterfragen“
Wieso ist dies Ihrerseits nicht gewollt? Welche negativen Konsequenzen würden Sie sehen, wenn es bspw. nicht nur Bücher gibt, in denen es um 1 Prinz und 1 Prinzessin geht, sondern es auch Bücher über 2 Prinzen oder 2 Prinzessinnen in einer Kita gibt (mit dem Hintergrundwissen, dass sich die Wissenschaft einig ist, dass sexuelle Orientierung nicht anerzogen werden kann, Repräsentation aber Hass gegen Homosexuelle vorbeugt, da diese dann nicht als „unnormal“ angesehen werden)?
Und: Das Theater-Projekt nahm eine Altpapierspende mit in die Schule und entschuldigte sich, da sie nicht wussten, dass dieses Magazin mit dabei war.
Inwiefern hat dieser Unfall mit Frühsexualisierung zutun?
Kinder brauchen durch die Kita keine Einordnung, welches Familienbild das angeblich richtige ist. Dafür sind die Eltern da. Weiterhin können sich die Kinder und Jugendlichen ein eigenes Bild machen, welches Modell für sie das richtige ist. Da haben sich Kitas herauszuhalten und nicht die Entwicklung des Kindes zu steuern.

