Werden Sie sich gegen die geplante Einschränkung des Informationsfreiheitsgesetzes einsetzen und den freien Zugang zu staatlichen Informationen verteidigen?
Sehr geehrter Herr Schmid,
Im Koalitionsvertrag haben SPD und Union angekündigt, das Informationsfreiheitsgesetz (IFG) zu reformieren. Nach aktuellen Berichten geht es inhaltlich nicht um eine reine Reform. Vielmehr ist geplant, den Zugang zu staatlichen Informationen durch erhebliche Eingeschränkungen zu behindern. Diskutiert werden unter anderem der Nachweis eines „berechtigten Interesses“, deutlich höhere Gebühren sowie weitere Hürden für Antragsteller.
Das IFG ist seit rund 20 Jahren ein wichtiges Instrument für Transparenz und demokratische Kontrolle staatlichen Handelns. Wer das Informationsfreiheitsgesetz abschaffen will, schwächt Kontrolle, erschwert investigativen Journalismus und verstärkt das Misstrauen.
Wie bewerten Sie diese Pläne? Werden Sie sich im parlamentarischen Verfahren dafür einsetzen, dass das IFG als wirksames Transparenzgesetz erhalten bleibt?

