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Nicole Hoffmeister-Kraut
CDU
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Frage von Rüdiger K. •

Funktioniert aktuell die Wiederbefüllung der Gasspeicher?

Sehr geehrte Frau Hoffmeister-Kraut,

in Ergänzung zu meiner Frage und Ihrer Antwort vom Februar diesen Jahres möchte ich darauf hinweisen, dass die Wiederbefüllung der Gasspeicher aktuell sehr schleppend läuft. Es wird pro Tag ca. 0.1% eingespeichert. Das sind pro Monat +3% und wären bis Ende Oktober gerade einmal +9%. Aktuell sind die Speicher laut gasspeicherstand.de zu lediglich 46,38% gefüllt.

Wie sehen Sie bitte die aktuelle Situation? Rechnen Sie mit einer Gasmangellage im kommenden Winter?

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Antwort von CDU

Sehr geehrter Herr K.,

Sie hatten bereits im Februar auf die Entwicklung der Gasspeicherstände und die Frage der Versorgungssicherheit hingewiesen.

Die von Ihnen angesprochene derzeit eher langsame Wiederbefüllung der Gasspeicher ist tatsächlich aufmerksam zu beobachten. Gerade mit Blick auf den Winter 2026/27 ist es wichtig, dass die Speicher in den kommenden Monaten ausreichend gefüllt werden. Ein Füllstand von derzeit rund 50 Prozent ist dabei noch kein Anlass, von einer unmittelbar bevorstehenden Gasmangellage auszugehen. Entscheidend ist vielmehr die weitere Entwicklung in den kommenden Wochen und Monaten.

Wie bereits in meiner Antwort im Februar ausgeführt, lässt sich eine Gasmangellage zudem nicht allein anhand eines bestimmten Speicherfüllstands feststellen. Maßgeblich sind ebenso die verfügbaren Importmengen, die Netzsituation, die Nachfrage und insbesondere die Witterung. Die Bundesnetzagentur beobachtet diese Faktoren fortlaufend und bewertet die Versorgungslage derzeit weiterhin als stabil.

Zum jetzigen Zeitpunkt wird nicht mit einer Gasmangellage im kommenden Winter gerechnet. Eine verlässliche Prognose für die gesamte Heizperiode ist zum jetzigen Zeitpunkt allerdings nicht möglich. Entscheidend wird sein, wie sich die Speicherstände, die Importmöglichkeiten und der Gasverbrauch bis zum Beginn und während der Heizperiode entwickeln.

Die Versorgungssicherheit von Haushalten und Unternehmen hat für mich weiterhin höchste Priorität. Deshalb müssen die Entwicklungen eng beobachtet und mögliche Risiken frühzeitig adressiert werden.

Herzliche Grüße

Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut MdL

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