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Michael von Abercron
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Frage von Carsten L. •

Herr von Abercron, wie gedenken Sie der Klimakrise in Schleswig-Holstein entgegen zu gehen und wie wird dies finanziert?

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Antwort von
CDU

Sehr geehrter Herr L.,

vielen Dank für Ihre Frage.

Der Klimawandel ist ein globales Problem, dass wir nicht nur in Deutschland oder in Schleswig-Holstein, sondern auch global angehen müssen.

Unser Bundesland hat bereits sehr viel dafür getan, dass wir regenerative Energien insbesondere im Bereich der Windkraftanlagen einsetzen. Für uns stellt sich eher die Frage, wie wir uns auf die Folgen des Klimawandels einstellen, denn es ist absehbar, dass selbst bei Erreichen der Klimaziele, mit weiteren Herausforderungen zu rechnen ist. Das Land zwischen den Meeren muss insbesondere die Entwicklung bei den Küstenschutzanlagen beobachten. Deshalb ist es besonders wichtig, dass wir bereits damit begonnen haben sogenannte Klimaschutzdeiche zu entwickeln, die in der Lage sind, einem Anstieg des Meeresspiegels zu begegnen. Andere Beispiele dazu sind die Umgestaltung der Wälder, die Nutzung neuer Sorten in der Landwirtschaft oder die Anpassung der Abwasserkanäle insbesondere in den städtischen Regionen, um auch bei starken Niederschlägen gewappnet zu sein. Bund und Länder müssen für diese Maßnahmen Mittel bereitstellen, was auch zum Teil schon über die sogenannte Gemeinschaftsaufgabe Agrarstruktur und Küstenschutz geschieht. Eine neue Bundesregierung hat die Aufgabe zu prüfen, inwieweit solche Maßnahmen über die Mehreinnahmen durch die erhöhten CO2-Abgaben mitfinanziert werden können.

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Dr. Michael von Abercron MdB