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Michael Theurer
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Setzen Sie sich für eine freie Selbstbestimmung der Bürger ein, indem Sie bei Impfdebatten und Abstimmungen für eine freiwillige Entscheidung bei der Frage zur Impfung stimmen?

Guten Tag Herr Theurer,

es ist bekannt, dass das Risiko eines schweren Krankheitsverlaufs bei Risikogruppen durch eine Corona-Impfung reduziert werden kann.

Was ebenso für eine verantwortungsbewusste Entscheidungsfindung bei Abstimmungen wichtig ist:
- Aktuell kann niemand sagen, von wie vielen Impfungen pro Person gesprochen wird - ist künftig alle 3 Monate eine Auffrischung nötig?
- Auch Länder mit einer sehr hohen Impfquote kämpfen mit einer vergleichbaren Situation wie aktuell in Deutschland
- Eine Impfung schützt nicht, wie bei anderen klassischen und wichtigen Impfungen, vor der Verbreitung des Virus
- Eine Impfung schützt ebenfalls nicht vor einer Infektion, wie es bei anderen Impfungen der Fall ist
- Auch mit einer Impfpflicht werden Mutationen bei uns auftreten - und ob eine Impfung dagegen hilft ist ebenfalls völlig unklar

Bei der aktuellen Datenlage kann also nicht davon ausgegangen werden, dass eine erzwungene höhere Impfquote eine echte Lösung ist.

Frage von Andreas K. am
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Antwort vom
Zeit bis zur Antwort: 1 Tag 4 Stunden

Sehr geehrter Herr K.,

wie alle Prognosen sind auch die weiteren Entwicklungen des Corona-Virus und der Pandemie sind nicht zweifelsfrei vorhersagbar. Derzeit haben die Befürworter dem Deutschen Bundestag noch kein Antrag auf Einführung einer allgemeinen Impfpflicht zur Abstimmung vorgelegt. Meine Skepsis gegenüber einer allgemeinen Impfpflicht habe ich an diversen Stellen öffentlich zum Ausdruck gebracht (siehe beispielsweise: https://bnn.de/nachrichten/deutschland-und-welt/fdp-landeschef-warnt-impfpflicht-kein-allheilmittel).

Mit freundlichen Grüßen,
Michael Theurer

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