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Matthias Gastel
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Hallo , vor der Wahl wurde von einem Energiegeld gesprochen als co2 Ausgleich, nach der Wahl zählt es nicht mehr?

Frage von Gottfried G. am
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Antwort vom
Zeit bis zur Antwort: 2 Stunden 18 Minuten

Sehr geehrter Herr. G.

das Energiegeld, das wir wir vorgeschlagen und auch in die Koalitionsverhandlungen für die Bildung der "Ampel"-Koalition eingebracht haben, sieht eine Entlastung Menschen/Familien mit niedrigem Einkommen vor. Je höher der CO2-Preis, desto höher das Energiegeld. Alle Einnahmen aus dem CO2-Preis fließen in Form eines Energiegelds pro Kopf an die Menschen zurück. Wie Sie vermutlich wissen, ließ sich unsere Idee in den Koalitionsverhandlungen leider nicht durchsetzen. 

Im Kontext der zuletzt deutlich gestiegenen Energiepreise wurden jedoch mehreren Entlastungspakete beschlossen. Diese sahen und sehen beispielsweise eine einmalige Energiepauschale in Höhe von 300 Euro pro Kopf, das neun-Euro-Ticket und die Abschaffung der EEG-Umlage auf Strom vor. Die Menschen wurden und werden damit in Zeiten steigender Kosten in erheblichem Umfang finanziell entlastet. Die Koalition arbeitet an weiteren Entlastungsschritten. Als Grüne setzen wir uns hierbei für sehr zielgenaue Maßnahmen ein, um Menschen mit geringem und mittlerem Budget zu entlasten. Darüber hinaus weise ich nochmal darauf hin, dass dringend fossile Energie eingespart werden muss - in der Industrie wie auch in den privaten Haushalten. Wie dies konkret gelingen kann, habe ich in mehreren öffentlichen Veranstaltungen mit Fachleuten thematisiert.

Mit freundlichen Grüßen

Matthias Gastel 

 

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