Jahrgang
1975
Wohnort
Hamburg
Berufliche Qualifikation
Studium Grund- und Mittelstufenlehramt
Ausgeübte Tätigkeit
Lehrer, MdHB
Wahlkreis

Wahlkreis 17: Süderelbe

Parlament
Hamburg

Hamburg

Bei weiterführenden Schulen soll es in den kommenden Jahren keine grundlegenden Reformen mehr geben.
Position von Matthias Czech: Stimme zu
Die Schulen haben in den letzten Jahren genug strukturelle Veränderungen erlebt. Der SPD Senat hat seine Hausaufgaben gemacht und auch inhaltlich die Schulen gut aufgestellt. Unserer Schulsystem ist damit tragfähig für die Zukunft.
Die Studiengebühren sollen wieder eingeführt werden - das Geld sollen die Hochschulen zusätzlich erhalten.
Position von Matthias Czech: Lehne ab
Gebühren für Bildung sind falsch! Sie fördern soziale Ungleichheit. Die Gebühren hat die SPD deshalb abgeschafft und dies den Universitäten erstattet.
Hamburg soll im Bundesrat eine Initiative für die Einführung bundesweiter Volksabstimmungen starten.
Position von Matthias Czech: Neutral
Die SPD ist für bundesweite Volksentscheide. Die CDU will sie nicht. So ist in der jetzigen Situation nicht mit einer Änderung zu rechnen.
Die sieben Hamburger Bezirke sollen als eigene Städte auftreten und nicht mehr als Einheitsgemeinde.
Position von Matthias Czech: Lehne ab
Dies würde eine Potenzierung von Bürokratie und Verwaltung bedeuten. Das führt auf keinen Fall zu mehr Demokratie, sondern zu einer weitreichenden Einschränkung der Regierungsfähigkeit der Stadt. Wir haben die Bezirke gestärkt.
In Hamburg soll die Kita grundsätzlich gebührenfrei sein.
Position von Matthias Czech: Stimme zu
Die Gebührenfreiheit der Bildung ist besonders im frühkindlichen Bereich wichtig. Wir haben eine tägliche Grundbetreuung für KITA-Kinder inklusive Mittagessen geschaffen. Weitere Betreuungen können sozial gestaffelt dazu gebucht werden.
Die Schuldenbremse ist gut für Hamburg.
Position von Matthias Czech: Stimme zu
Wir dürfen den nächsten Generationen keinen Schuldenberg überlassen. Die Schuldenbremse ist deshalb Teil der hamburgischen Landesverfassung und des Grundgesetzes.
Die Reiterstaffel und das Polizeiorchester sollten aufgelöst werden. Sie kosten zu viel.
Position von Matthias Czech: Lehne ab
Ich schätze die künstlerische Leistung des Polizeiorchesters, das sich einer großen Zuhörerschaft erfreut. Die Reiterstaffel wird erhalten.
Hamburg sollte viel mehr Flüchtlinge aufnehmen, als bisher.
Position von Matthias Czech: Neutral
Die Lage der Flüchtlinge erfordert selbstverständlich die internationale Solidarität. Dass bei den minderjährigen Flüchtlingen ohne Begleitung Lösungen für eine gerechtere Verteilung geschaffen werden soll, ist nicht nur für die Stadt, sondern auch für die Flüchtlinge gut und richtig.
Zur Verbesserung der öffentlichen Sicherheit soll es mehr Videoüberwachung auf Straßen und Plätzen geben.
Position von Matthias Czech: Neutral
Schon jetzt werden viele Plätze und Straßen mit Kameras überwacht. Dabei müssen die rechtlichen Beschränkungen beachtet werden. Es muss aber nicht alles durch Videokameras überwacht werden. Die Persönlichkeitsrechte müssen gewahrt bleiben.
Der bezirkliche Ordnungsdienst sollte wieder eingeführt werden.
Position von Matthias Czech: Lehne ab
Der bezirkliche Ordnungsdienst hat sich nicht bewährt. Wir haben die Zuständigkeiten von Fachbehörden und Bezirken besser koordiniert und ermöglichen damit eine effiziente Wahrnehmung der Aufgaben.
Gerichte und Staatsanwaltschaften sind zu verstärken, damit die Justiz schneller arbeiten kann.
Position von Matthias Czech: Neutral
Die Justiz unterliegt einer hohen Belastung . Für die Staatsanwaltschaft wurde kurzfristig eine Ausnahme von Sparverpflichtungen gemacht. Außerdem haben wir aufgrund der angestiegenen Asylverfahren das Verwaltungsgericht gestärkt.
Der Kulturetat sollte deutlich erhöht werden.
Position von Matthias Czech: Neutral
Wir haben den Kulturetat erhöht und werden das weiter tun – auf 247 Mio. in 2016. Zusätzlich zum regulären Etat kamen der Kultur in den letzten Jahren erhebliche Mittel aus dem Sanierungsfonds sowie der neu geschaffenen Kulturtaxe zugute. Das werden wir weiterführen.
Sozial Benachteiligte sollen den Öffentlichen Nahverkehr kostenlos nutzen können.
Position von Matthias Czech: Lehne ab
Wir setzen auf das Sozialticket für sozial Benachteiligte. Den Zuschuss für eine HVV-Zeitkarte haben wir in den letzten vier Jahren zweimal um jeweils 1 Euro auf jetzt 20 Euro erhöht. Für Schülerinnen und Schüler aus sozial bedürftigen Familien gibt es eine kostenlose Jahresabokarte.
Hamburg soll die Olympischen Spiele ausrichten.
Position von Matthias Czech: Stimme zu
Olympia bietet einmalige Chancen für die Stadtentwicklung und Internationalität der Stadt. Spiele in Hamburg müssen nachhaltig und transparent sein, Hamburg darf dafür keine neuen Schulden machen. Die Bürger entscheiden, ob Hamburg sich bewirbt oder nicht.
Für eine bessere Luftqualität und um die Klimaziele zu erreichen, soll eine City-Maut eingeführt werden.
Position von Matthias Czech: Lehne ab
Der erhoffte Effekt für die Luftreinhaltung steht in keinem Verhältnis zu dem möglichen negativen verkehrlichen Folgen - insbesondere für den Wirtschaftsverkehr. Außerdem würde sie einseitig Personen mit geringer Finanzkraft in ihrer Mobilität einschränken.
Das Busbeschleunigungsprogramm soll gestoppt werden.
Position von Matthias Czech: Lehne ab
Der öffentliche Nahverkehr in Hamburg stößt an seine Grenzen. Für kurzfristig mehr Kapazität, mehr Pünktlichkeit und Schnelligkeit brauchen wir daher die Optimierung des Bussystems. Auch für die Barrierefreiheit der Haltestellen sind die Maßnahmen wichtig.
Statt einer neuen U-Bahnlinie soll eine Stadtbahn gebaut werden.
Position von Matthias Czech: Lehne ab
Die U-Bahn ist gegenüber der Stadtbahn in Sachen Schnelligkeit und Kapazität klar im Vorteil. Es fehlt auf der Straße der Platz für ein weiteres Verkehrsmittel. Wir setzen auf die U-Bahn. Dabei sollten auch die Interessen südlich der Elbe berücksichtigt werden.
In der Innenstadt sollte es mehr Parkplätze geben.
Position von Matthias Czech: Lehne ab
Zusätzliche Parkplätze in der dicht bebauten Hamburger City über die vorhandenen Kapazitäten und das Parkleitsystem hinaus stehen nicht an. Wir wollen gerade im Innenstadtbereich den öffentlichen Nahverkehr stärken und Bus und Bahn noch attraktiver machen.
Für den Fahrradverkehr soll mehr getan werden, auch wenn das auf Kosten des Autoverkehrs geht.
Position von Matthias Czech: Lehne ab
Wir setzen auf ein ordentliches Miteinander von Auto und Rad. Wir wollen, dass es mehr Radfahrstreifen und Schutzstreifen für Radfahrer auf der Straße gibt. Sie bieten Komfort und Sicherheit für die steigende Zahl Radfahrer. Verkehrsträger sollten nicht pauschal gegeneinander ausgespielt werden.
Falls die Elbvertiefung gerichtlich gestoppt wird, muss der Hafen als Ausgleich mehr öffentliche Fördergelder erhalten.
Position von Matthias Czech: Neutral
Hamburg und der Bund sind intensiv dabei, die verbliebenen Bedenken des Gerichts auszuräumen. Das Gericht hat die Planfeststellung weitgehend bestätigt und keinen Zweifel an der Notwendigkeit einer Anpassung der Fahrrinne gelassen. Wir sind zuversichtlich, dass die Fahrrinnenpassung kommt.
Der Hafen soll in der Wirtschaftspolitik stets Vorrang haben.
Position von Matthias Czech: Stimme zu
Der Hafen ist das Herzstück der Hamburger Wirtschaft. Gleichzeitig machen viele Bereiche den gesunden Mix der Hamburger Wirtschaft aus: der Mittelstand, unsere Cluster, in denen innovative Technologien vorangebracht werden oder auch die großen Industriebtriebe, die unsere Stadt stark machen.
Der Senat sollte stärker in den Wohnungsmarkt eingreifen, um ausreichend preiswerten Wohnraum sicherzustellen.
Position von Matthias Czech: Stimme zu
Wir werden das Wohnungsbauprogramm für Hamburg fortsetzen: Über 6.000 neue Wohnungen im Jahr, davon 2000 Sozialwohnungen. Die SAGA GWG soll weiterhin jährlich mit dem Bau von 1000 Wohnungen beginnen. Und wir setzen auf konsequenten Mieterschutz – z.B. mit der neuen Mietpreisbremse in ganz Hamburg.
Alle Fragen in der Übersicht
# Umwelt 12Feb2015

(...) der Naturschutzverein Gesellschaft für ökologische Planung (GÖP e.V.) aus Hamburg hat ein Konzept entwickelt, wie ein UNESCO-Biosphärengebiet mitten in Hamburg entstehen könnte: (...)

Von: Znegva Syrvfpuunhre

Antwort von Matthias Czech
SPD

(...) Politik ist immer auch ein abwägen der verschiedenen Interessen. Bei einer so umfangreichen Ausweisung eines Biosphärenreservates wären hier die Optionen stark eingeschränkt. Ich könnte mir gut vorstellen, in Abstimmung mit Anwohnern, Landwirten und Tourismus, Gebiete im Alten Land oder den Vier- und Marschlanden einzurichten, die den Kriterien eines Biosphärenreservates entsprechen. (...)

(...) Leider muss die Stadt damit rechnen, dass die Elbvertiefung gerichtlich auf europäischer und nationaler Ebene nicht genehmigt wird. Da auf kurze oder lange Sicht hierdurch nicht nur Arbeitsplätze in Gefahr geraten sondern auch Steuereinnahmen für die Stadt wegfallen wird Hamburg in den nächsten zehn Jahren erheblich an Wohlstand verlieren. (...)

Von: Wbunaarf Syrzzvat

Antwort von Matthias Czech
SPD

(...) dass wir eine Elbvertiefung für den Hafen erreichen können. (...) umstrittene Elbvertiefung vertagt. (...) der Weser, das aber dann auch Konsequenzen für die Elbvertiefung haben wird. (...) Elbvertiefung gelassen. (...) ökologischen Auswirken betrachten, die ein Ausbleiben der Elbvertiefung (...)

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