Werden im Rahmen der parlamentarischen Kontrolle der Deutschen Bahn Daten zum langfristigen Verbleib von Beschäftigten mit Migrationshintergrund erhoben und systematisch ausgewertet?
Sehr geehrter Herr Martin Kröber,
im Rahmen der parlamentarischen Kontrolle bundeseigener Unternehmen interessiert mich nicht nur der Zugang, sondern auch der langfristige Verbleib von Beschäftigten mit Migrationshintergrund.
Gibt es bei der Deutschen Bahn Auswertungen zur Beschäftigungsdauer von Mitarbeitenden mit Migrationshintergrund – insbesondere in Ostdeutschland und nach Tätigkeitsbereichen?
Dabei interessieren mich auch spezifische Funktionen, etwa sicherheitsrelevante Tätigkeiten (z. B. Triebfahrzeugführer, Fahrdienstleitung) sowie Führungspositionen.
Werden mögliche Unterschiede hinsichtlich Verbleib, Fluktuation oder beruflicher Entwicklung systematisch analysiert und berücksichtigt?
Vielen Dank für Ihre Einschätzung.
Sehr geehrter Herr S.,
danke für Ihre Anfrage und ihr Interesse an den parlamentarischen Einflussmöglichkeiten auf den Bahnkonzern.
Leider liegen die von Ihnen angefragten, sehr spezifischen Daten, nicht allen Parlamentarierinnen und Parlamentariern vor, da es sich um betriebsinterne Personalstatistiken handelt. Das heißt jedoch nicht, dass es keinen parlamentarischen Kontrollmechanismus gibt: Hierfür sind u.a. mehrere Bundestagsabgeordnete auch Mitglieder im Aufsichtsrat der DB AG, die als solche in der Regel allerdings der Schweigepflicht über die ihnen zugänglichen Dokumente unterliegen.
Ob alle der von ihnen angesprochenen Daten in diesem Umfang überhaupt erfasst werden, kann ich Ihnen daher leider nicht mitteilen.
Viele Grüße und Glück auf
Martin Kröber

