Maria Westphal

| Kandidatin Nordrhein-Westfalen
Jahrgang
1984
Wohnort
Köln
Ausgeübte Tätigkeit
Lehrerin
Liste
Landesliste, Platz 38
Parlament
Nordrhein-Westfalen
Wahlkreisergebnis
7,6 %
Wahlkreis
Köln III

Nordrhein-Westfalen

Es soll mehr Kameras an öffentlichen Plätzen geben.
Position von Maria Westphal: Lehne ab
Umfassende Überwachung durch Kameras hat noch nirgendwo wirklich geholfen - siehe zum Beispiel London. Statt mehr Kameras zu installieren, die alle Bürgerinnen und Bürger überwachen, sollten die überwacht werden, die dem Staat als Gefährder bekannt sind. Hierzu brauchen wir vor allem mehr Polizei. Die Polizei muss zudem zeitgemäß ausgestattet werden und sie muss sich auf das Wesentliche konzentrieren können: weniger Blitzmarathons, dafür mehr Jagd auf Einbrecherbanden!
NRW soll wieder grundsätzlich zurück zum Abitur nach 13 Jahren.
Position von Maria Westphal: Lehne ab
An einigen Schulen funktioniert das Abitur nach 12 Jahren gut. Diesen Schulen soll nun nicht von oben diktiert werden, dass sie alles wieder ändern müssen. Es soll den Schulen deswegen freigestellt werden, ob sie G8 oder G9 anbieten - oder vielleicht beide Varianten.
Aufklärung über sexuelle Vielfalt im schulischen Rahmen soll fest im Lehrplan verankert sein.
Position von Maria Westphal: Stimme zu
Vorurteile werden durch Bildung abgebaut. Viele Kinder, die zum Beispiel andere kulturelle Hintergründe haben, kennen aus den Heimatländern nur Ablehnung und Diskriminierung von Schwulen, Lesben, Bi- und Transsexuellen. Wo sonst sollte freiheitliches, tolerantes und offenes Denken gelehrt werden, wenn nicht in der Schule?
Für den Ausbau von Radwegen dürfen keine Parkplätze oder Autospuren weichen.
Position von Maria Westphal: Neutral
Das kommt immer auf die jeweilige Situation an. Mir liegen ideologische Konzepte fern; es muss immer die beste Lösung für alle Verkehrsteilnehmer getroffen werden. Das ist sehr unterschiedlich.
Für die Folgekosten des Braunkohleabbaus sollen die Konzerne aufkommen.
Position von Maria Westphal: Stimme zu
Das Land NRW soll ausreisepflichtige Personen nach Afghanistan abschieben.
Position von Maria Westphal: Stimme zu
Recht und Gesetz müssen hier befolgt werden: wenn eine Person einen Abschiebebescheid erhält, wurde die einzelne Situation von den Behörden umfassend geprüft. Das bedeutet, dass dann auch konsequent abgeschoben werden muss.
Die Hürden für Volksentscheide auf Landesebene sollen deutlich herabgesetzt werden.
Position von Maria Westphal: Lehne ab
Eltern, die ihre Kinder zuhause erziehen, sollen ein Betreuungsgeld erhalten.
Position von Maria Westphal: Lehne ab
Kitaplätze sollen künftig kostenlos sein.
Position von Maria Westphal: Stimme zu
Die Qualität von Kitaplätzen in NRW steht für die FDP an erster Stelle. Stimmt die Qualität, kann in Zukunft auch über Freibeträge oder kostenlose Kitaplätze nachgedacht werden.
Das Schließen von Schwimmbädern oder Museen darf bei schwieriger Finanzlage kein Tabu sein.
Position von Maria Westphal: Neutral
Das muss von Fall zu Fall entschieden werden, da die jeweiligen Situationen kommunal betrachtet werden müssen und sehr individuell sind.
Finanzschwache Menschen sollen ein kostenloses ÖPNV-Ticket erhalten.
Position von Maria Westphal: Lehne ab
Der ÖPNV ist bereits heute mehr als überlastet. Bevor ein kostenloses ÖPNV-Ticket angeboten wird, sollte der Ausbau des Schienennetzes an erster Stelle stehen. Zudem gibt es in einigen Kommunen bereits Möglichkeiten für finanzschwache Menschen, den ÖPNV günstig oder kostenlos zu benutzen.
Es ist in Ordnung, dass Bevölkerungsgruppen aufgrund ihres Aussehens von der Polizei kontrolliert werden.
Position von Maria Westphal: Neutral
Die Frage ist tendenziös formuliert; ich finde es durchaus in Ordnung, dass zum Beispiel Rockergruppen aufgrund ihres Aussehens kontrolliert werden. Weiterhin werden Menschen vor Fußballstadien kontrolliert, weil sie bestimmte (äußere) Merkmale aufweisen, zum Beispiel bestimmte Trikots oder Embleme. Insofern möchte ich gern den gut ausgebildeten Polizistinnen und Polizisten überlassen, wen sie wann und wo und aus welchem Grund kontrollieren.
Politiker sollen keine Posten in den Gremien der öffentlich-rechtlichen Sender besetzen dürfen.
Position von Maria Westphal: Stimme zu
Die öffentlich-rechtlichen Sender sollen unabhängig und überparteilich sein.
Die Landesregierung soll wichtige Dokumente wie zum Beispiel Verträge der öffentlichen Hand und Gutachten im Internet veröffentlichen (Transparenzgesetz).
Position von Maria Westphal: Stimme zu
Es braucht einen Solidarpakt West, um zum Beispiel die Kommunen im Ruhrgebiet finanziell zu unterstützen.
Position von Maria Westphal: Neutral
Das Land muss hier von Fall zu Fall prüfen, welche Kommunen finanzieller Unterstützung bedürfen.
Arbeitsplätze müssen Vorrang vor Umweltschutz haben.
Position von Maria Westphal: Neutral
Auch hier muss von Fall zu Fall entschieden werden; wie viele Arbeitsplätze jeweils betroffen sind, wie enorm die Verschmutzung der Umwelt wirklich ist - ein pauschales Urteil halte ich bei diesem Punkt für realitätsfern.
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7Mai2017

(...) wie stehen Sie zu sog. Bildungsgutscheinen bzw. "school vouchers" ( https://de.wikipedia.org/wiki/Bildungsgutschein ) als Modell zur Schulfinanzierung? (...)

Von: Frederic Roux

Diese Frage wurde noch nicht beantwortet.

(...) Ich erlebe das Schulsystem gerade als intransparent und unehrlich, fast allen Akteuren sind "die Hände gebunden". Gerecht geht es meiner Meinung nach nicht zu. (...)

Von: Christel Nüsperling

Antwort von Maria Westphal (FDP)

(...) Ich sehe zwischen Mut, Engagement und meinem Beruf als Lehrerin keinen Widerspruch. Im Gegenteil: gerade in meinem Beruf ist es so, dass die meisten Herausforderungen nur gemeistert werden, weil sich so viele außerhalb ihrer "normalen" Arbeitszeit für die Schülerinnen und Schüler und für die Schule engagieren. (...)

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