Wann kommt ein Gesetzentwurf zur pauschalen Beihilfe laut Koalitionsvertrag (Z. 2944) und werden auch kinderreiche Familien wegen der hohen PKV-Kosten im ersten Schritt einbezogen?
Im Koalitionsvertrag (2026–2031) vereinbaren CDU und SPD (Z. 2944–2948) die schrittweise Einführung einer pauschalen Beihilfe. 2025 wurde dies von der alten Ampel-Regierung noch abgelehnt.
Begonnen werden soll mit Personen, für die die PKV eine besondere finanzielle Belastung darstellt. Neben Menschen mit Vorerkrankungen/Gesundheitsrisiken betrifft diese extreme Belastung vor allem kinderreiche Familien im Landesdienst. Während die gesetzliche Krankenversicherung (GKV) den unverkennbaren Vorteil der beitragsfreien Familienversicherung bietet, müssen im PKV-System für jedes Kind eigene Beiträge gezahlt werden. Das führt trotz Beihilfe zu enormen monatlichen Fixkosten.
- Wann wird ein Gesetzentwurf in den Landtag eingebracht?
- Werden kinderreiche Familien neben Personen mit Gesundheitsrisiken im ersten Schritt berücksichtigt, um den Landesdienst familienfreundlicher zu machen?
- Wird es ein echtes Wahlmodell analog zum Hamburger Modell?

