Knut Abraham (Kandidat der CDU Brandenburg, Platz 3)
Knut Abraham
CDU
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Würde eine Lieferung weiterer Waffen in die Ukraine nicht zu noch mehr Opfern führen? Sollten nicht jetzt Verhandlungen über die Beendigung des Krieges geführt werden?

Sehr geehrter Herr Abraham,

sollten nicht jetzt, um den Krieg zu beenden, Russland auch Angebote unterbreitet werden? Zum Beispiel, die Sanktionen wieder zurückzunehmen? Und nach der Beendigung des Krieges die militärische Zusammenarbeit der Nato mit der Ukraine, wie gemeinsame Manöver und militärische Ausbildungen, zu beenden? Sollte jetzt nicht auch eine wirksame Verhandlungslösung für den seit Jahren schwelenden Krieg im Dombass, mit tausenden Toten, gefunden werden? Halten Sie das für möglich? (Auch wenn es im Dombass wohl kein Referendum geben wird?) Könnte Putin, der offensichtlich denkt, dass in der der Ukraine Atomwaffen stationiert werden könnten, noch ein Vertrag angeboten werden, der dem Atomvertrag mit den Iran gleicht?
Ich beziehe mich hier auch auf Putins Rede vom 21.2.22, woraus ich schließe, dass solche Punkte für ihn bedeutsam sind.

Sollte nicht alles getan werden, was zu einer Deeskalation beiträgt?

Mit freundlichen Grüßen

Frage von Reinhard G. am
Knut Abraham (Kandidat der CDU Brandenburg, Platz 3)
Antwort vom
Zeit bis zur Antwort: 2 Monate 1 Woche

Sehr geehrter Herr G.,

vielen Dank für Ihre Frage. Sie sagen richtig, dass alles erdenklich Mögliche getan werden muss, um den furchtbaren Krieg gegen die Ukraine zu beenden. Eine diplomatische Lösung setzt jedoch ein Mindestmaß an Vertrauen auf der Gegenseite voraus. Vor der kriegerischen Eskalation und dem Start des Angriffskrieges hat der russische Präsident Putin allen Verhandlungsführern, so auch dem deutschen Bundeskanzler Olaf Scholz, ganz offenbar die Unwahrheit gesagt, als er von militärischen Übungen an der Grenze zur Ukraine sprach. Und denken Sie an die abscheulichen Kriegsverbrechen, die Teile der russischen Armee in der Ukraine begehen. Wir sagen ganz klar: die Ukraine befindet sich in einem wichtigen Verteidigungskrieg auch für unsere Sicherheit in Europa. Nur die Ukraine bestimmt, wann und unter welchen Bedingungen sie zu weiteren Verhandlungen mit Russland bereit ist. Und wir stehen dabei an der Seite der Ukraine und unterstützen mit allen Optionen, die keine Ausweitung des Krieges oder direkte Beteiligung bedeuten.

Mit freundlichen Grüßen

Knut Abraham

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