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Kerstin Schreyer
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Warum sind Fußgänger und Fahrradfahrer in München bei Ampeln benachteiligt?

Hallo Frau Schreyer,
ich bin hauptsächlich mit dem Fahrrad oder zu Fuß in München unterwegs und dabei ist mir aufgefallen, dass viele Ampeln für Fußgänger und Fahrradfahrer nur sehr kurz auf Grün sind. Oft muss man als Fußgänger auf einer Verkehrsinsel bei mehrspurigen Straßen auf die nächste Grünphase warten. Autos hingegen haben eine viel längere Grünphase und dementsprechend verlängert sich die Wartezeit vor allem für Fußgänger übermäßig.

Ist das eine bewusste Entscheidung, dass Fußgänger und Fahrradfahrer hinter das Auto zurückgestellt werden oder ist das in der Vergangenheit vergessen worden und gibt es Pläne diese Ungleichbehandlung aufzuheben?

Frage von Philip S. am
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Antwort vom
Zeit bis zur Antwort: 1 Tag 2 Stunden

Sehr geehrter Herr S.,

vielen Dank für Ihre Anfrage vom 25. Januar 2022 zu den Ampelschaltungen für Fußgänger und Radfahrer in München.

Mir ist wichtig, dass wir alle Verkehrsarten im Blick behalten, natürlich auch die Fußgänger und Radfahrer. Sichere Querungsmöglichkeiten spielen dabei eine wichtige Rolle, ebenso der Bau von Radwegen. Die Förderung des Radverkehrs ist ein Schwerpunkt der bayerischen Verkehrspolitik. Wir haben dabei vor allem den Alltagsradverkehr im Blick, denn für die Fahrt zur Arbeit oder zum Bahnhof ist das Fahrrad oft das beste Verkehrsmittel.

Sämtliche Ampelanlagen im Stadtgebiet München liegen allerdings nicht in der Zuständigkeit des Freistaats Bayern, sondern in der Baulast der Landeshauptstadt München. Ich bitte Sie daher, sich mit Ihrer Anfrage direkt an die Landeshauptstadt München zu wenden.

Mit freundlichen Grüßen

Staatsministerin Kerstin Schreyer, MdL

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