Wie setzen Sie sich dafür ein, dass Mehrgenerationenhäuser als Orte für Zusammenhalt, Teilhabe und Unterstützung als dauerhafte Institutionen verankert und verlässlich finanziert werden?
Sehr geehrte Frau Radomski
Mehrgenerationenhäuser (MGH) sind offene Treffpunkte, in denen Menschen verschiedener Generationen und Kulturen zusammenkommen, sich austauschen und unterstützen. Sie fördern Begegnung, Teilhabe und Engagement und reagieren auf demografischen Wandel, Migration und Digitalisierung. Im Koalitionsvertrag heißt es: „Die Mehrgenerationenhäuser werden wir als wichtige generationenübergreifende Begegnungsorte weiter fördern.“
MGH stärken den Zusammenhalt, beugen Einsamkeit vor und fördern demokratische Beteiligung. Sie vernetzen Bürger:innen mit Politik und Verwaltung und sind besonders im ländlichen Raum wichtige Brückenbauer. Zudem unterstützen sie Integration, digitale Bildung und Gesundheitsvorsorge. So fördern sie Solidarität, Chancengleichheit und nachhaltiges Zusammenleben. Dafür brauchen sie langfristige Planungssicherheit und dauerhafte Absicherung.
Mit freundlichen Grüßen
Aline B., Mehrgenerationenhaus Essen und BNW MGH
Sehr geehrte Frau B.,
vielen Dank für Ihre Frage und Ihr Engagement für die Mehrgenerationenhäuser.
Mehrgenerationenhäuser leisten einen wichtigen Beitrag für den gesellschaftlichen Zusammenhalt, als Orte der Begegnung, der Teilhabe und der gegenseitigen Unterstützung, gerade angesichts des demografischen Wandels und wachsender Einsamkeit. Der Koalitionsvertrag hält ausdrücklich fest: „Die Mehrgenerationenhäuser werden wir als wichtige generationenübergreifende Begegnungsorte weiter fördern."
Der Entwurf des Bundeshaushalts 2027 sieht einen Zuschuss zur Förderung von Mehrgenerationenhäusern in Höhe von rund 23,3 Mio. Euro vor. Die Mehrgenerationenhäuser werden in den weiteren Haushaltsberatungen selbstverständlich eine Rolle spielen; den vorgesehenen Ansatz werden wir im parlamentarischen Verfahren sorgfältig prüfen.
Mit freundlichen Grüßen
Kerstin Radomski MdB

