Wohnort
Steinfurt
Berufliche Qualifikation
Studium der Soziologie
Ausgeübte Tätigkeit
MdB
Wahlkreis

Wahlkreis 128: Steinfurt III

Wahlkreisergebnis: 5,6 %

Liste
Landesliste Nordrhein-Westfalen, Platz 7

Eingezogen über die Liste

Parlament
Bundestag
Alle Fragen in der Übersicht

(...) eine Lösung mit Widerspruchsregister für Organspenden wird die Anzahl der Spenden laut einer Studie der Queen Mary University of London https://www.qmul.ac.uk wahrscheinlich nicht erhöhen. Die Forscher argumentieren, dass Spender sich aktiv dafür entscheiden sollten, in einem Register verzeichnet zu sein ("Opt in"). (...)

Von: Xheg Jrvamvrey

Antwort von Kathrin Vogler
DIE LINKE

(...) herzlichen Dank für Ihre Frage. In der Tat bin ich auch der Meinung, dass der von Jens Spahn und Karl Lauterbach letzte Woche in den Bundestag eingebrachten Gesetzesentwurf zur Einführung der Widerspruchregelung nicht zu mehr Organspenden führen wird. Nicht zuletzt zeigt dies das Beispiel Spanien, wo die Anzahl der Organspenden nicht nach der Einführung der Widerspruchsregelung im Jahr 1979 deutlich angestiegen ist, sondern erst in den Jahren nach 1990, als alle mit der Organspende verbundenen Prozesse in den Kliniken optimiert wurden. (...)

# Internationales 16Juni2019

Sehr Geehrte Frau Vogler, ich würde Sie gerne nach ihrer Meinung zu einer gemeinsamen EU Armee fragen und wie Sie sich die Zukunft der NATO, evt. (...)

Von: Yraaneg Mnaqre

Antwort von Kathrin Vogler
DIE LINKE

(...) Die Mittel, die derzeit in die gigantischen Aufrüstungsprojekte fließen, können wir besser verwenden: Etwa für den Aufbau eines europäischen Zivilen Friedensdienstes, in dem unbewaffnete Expertinnen und Experten in den Krisenländern Afrikas und des Nahen Ostens bei der Konfliktbearbeitung und Versöhnung helfen. Oder für ein Konversionsprogramm zum Umbau der Rüstungsindustrie, damit Arbeitsplätze nicht mehr als Begründung herhalten müssen, um Waffenexporte zu rechtfertigen. (...)

# Arbeit 30Mai2019

(...)

Von: Xnv-Hyevx Oeähgvtnz

Antwort von Kathrin Vogler
DIE LINKE

(...) meine Fraktion DIE LINKE. im Bundestag engagiert sich dafür, dass alle Bürgerinnen und Bürger Tätigkeiten nachgehen können, die ihnen unter würdigen Beschäftigungsbedingungen ein gutes Auskommen ermöglichen. Das betrifft nicht nur Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, sondern auch Selbstständige. (...)

(...) Es ist unglaublich, dass in den allerwenigsten Fällen der Organ- und Gewebeentnahme selbst zugestimmt werden muss, sondern aussenstehende Dritte diese Zustimmung, gesetzeskonform, erteilen. (...)

Von: xynen jnyqznaa

Antwort von Kathrin Vogler
DIE LINKE

(...) Um die Dokumentation des Willens der späteren Spender*innen zu verbessern, schlagen wir einen niedrigschwelligen Zugang zur Abgabe dieser stets freiwillig erfolgenden Willenserklärung vor und wollen dazu ein Online-Register einführen. (...)

(...) Wie hoch schätzen Sie die Zahl der Personen, die deswegen nicht Nein sagen können und durch die Widerspruchslösung zwangsweise zum Körperspender werden? (...)

Von: Xynen Jnyqznaa

Antwort von Kathrin Vogler
DIE LINKE

(...) Durch die Novelle des Transplantationsgesetzes (TPG) vom Januar wird sich auch nach unserer Einschätzung die Anzahl der Transplantationen erhöhen. Doch darüber hinaus gibt es weitere Potentiale und um diese zu nutzen, schlagen wir ein eigenes Gesetz vor, um auch die Zahl der Menschen mit Organspendeausweis von derzeit ca. (...)

# Arbeit 10Feb2019

(...) Werden Sie spezielle Entnahmestationen in bereits bestehenden Krankenhäusern aufbauen oder, analog dem Vorgehen in Spanien, noch zu errichtende Explantationszentren massenhaft bundesweit einführen, in denen ausschließlich die Spenderkörper verarbeitet werden? Wo werden die Entnahmen zwischengelagert? (...)

Von: Xngwn Vffvat

Antwort von Kathrin Vogler
DIE LINKE

(...) Im Zusammenhang mit der Organspende setze ich mich dafür ein, dass es bei einer freiwilligen Spende ohne Zwang und ohne Gegenleistung bleibt. Durch bessere und regelmäßige Informationen will ich die informierte Selbstbestimmung verbessern. Die Betrachtung der Körper versterbender Menschen nach Verwertbarkeitskriterien widerspricht der in Art. (...)

(...) Stephan Harbarth zum Bundesverfassungsrichter? Wenn ja, warum? (...)

Von: Qe. Qvex Nyong

Antwort von Kathrin Vogler
DIE LINKE

(...) Dafür sind diese Gründe ausschlaggebend: Herr Harbarth wechselt direkt aus dem Bundestag, er war dort stellvertretender Vorsitzender der CDU-CSU-Fraktion, in das Bundesverfassungsgericht. (...) Als es im Rechtsausschuss des Bundestages darum ging, die Dieselabgasaffäre auf die Tagesordnung zu setzen, hat Herr Harbarth als Obmann mit dafür gesorgt, dass das nicht passiert. (...)

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