Fragen und Antworten

Frage an
Jutta Paulus
DIE GRÜNEN

(...) Wie sehen sie die aktuelle Lage? Ist die Beendigung des Krankenhausabbaus und eine Rückführung in die öffentliche Hand, eine Aufstockung des Personals und deren Gehälter eines der dringlichen Themen im EU-Parlament? Wie gedenkt man die Krise zu managen? Wie stehen sie zu den Privatisierungen im Gesundheitssystem? (...)

Gesundheit
19. April 2020

(...) Um in Zukunft widerstandsfähiger gegenüber Pandemien zu werden, muss die Europäische Union mehr Befugnisse in der Gesundheitspolitik erhalten. (...)

Frage an
Jutta Paulus
DIE GRÜNEN

(...) mich würde interessieren wie sie zu dem Verbot von extrem klimaschädlichen F-Gasen innerhalb der EU stehen. (...)

Umwelt
20. März 2020

(...) Wir sind uns der Thematik bewusst und hatten bereits Treffen mit den zuständigen Leuten in DG ENER zu dem Thema F-Gase, sowie Leuten aus der Industrie, die an den Alternativen zu F-Gasen arbeiten. Die Kommission arbeitet zurzeit an einem Update der Verordnung, die mehr als überfällig ist. Wir werden auch in Zukunft nicht locker lassen und weiterhin Druck auf die Kommission ausüben. (...)

Abstimmverhalten

Über Jutta Paulus

Ausgeübte Tätigkeit
Abgeordnete im Europäischen Parlament
Berufliche Qualifikation
Approb. Apothekerin
Geburtsjahr
1967

Jutta Paulus schreibt über sich selbst:

Politisiert wurde ich durch die Katastrophe von Tschernobyl 1986 und trat bei den damals noch sehr heterogenen Grünen ein. Bereits als Studentin saß ich im Marburger Stadtparlament - und auch damals schon mit den Themen Chemie, Energie und Umwelt.
Während der Familien- und Selbstständigkeitsphase habe ich mich nicht parteipolitisch engagiert: mein Partner und waren mit unserem "Startup" (so hieß das damals noch nicht), einem Labor für Chemikalienuntersuchung und -bewertung, und unseren Kinder hinreichend ausgelastet. 2009 bin ich wieder ehrenamtlich in der Partei aktiv geworden, 2012 habe ich meine Anteile am Labor verkauft und seit 2017 bin ich hauptamtlich bei Bündnis 90/Die Grünen tätig.
Ein ausführlicherer Lebenslauf findet sich auf meiner Homepage:
https://www.jutta-paulus.de/ueber-mich

Mehr anzeigen Weniger anzeigen

Aktuelle Politische Ziele von Jutta Paulus:
Abgeordnete EU-Parlament

Europas Versprechen erneuern – so lautet der so überaus passende Titel unseres Europawahlprogramms. Und genau das braucht es jetzt: Vertrauen in eine starke Europäische Union, die mit Zusammenhalt und Vernunft den Herausforderungen unserer Zeit begegnet. Dabei möchte ich sehr gern mithelfen und bitte um Ihre und Eure Unterstützung. Die ökologische Frage ist die zentrale Frage unserer Zeit. Knapp 50 Jahre nach dem ersten Bericht des Club of Rome haben sich viele der damals als Panikmache verpönten Prognosen bewahrheitet. Die Klimakrise bedroht Ökosysteme auf dem ganzen Planeten. Mehr als ein Viertel der bekannten Tier- und Pflanzenarten sind vom Aussterben bedroht. In den Ozeanen schwimmen unvorstellbare 200 Millionen Tonnen Plastik. Immer mehr Böden werden durch Übernutzung, Versalzung, Verdichtung oder Vergiftung unfruchtbar. Chemikalien und Arzneimittel finden sich in Flüssen, Böden, Arktiseis und Muttermilch. Luftverschmutzung und Lärm rauben Menschen und Tieren den Atem und die Nachtruhe. Ich will für ein Europa eintreten, das den Schutz der Überlebensgrundlagen seiner Bürgerinnen und Bürger an die erste Stelle rückt. Denn welches Versprechen wäre grundlegender als dieses? Europas Klimapolitik muss sich am Pariser Abkommen ausrichten. Ich will mich für einen CO2-Mindestpreis, ambitionierte Effizienzziele und eine koordinierte europäische Energiepolitik hinsichtlich Netz- und Speicherausbau einsetzen. Und es braucht Konzepte, um CO2 zu binden und in der Biosphäre zu halten: Waldschutz, nachhaltige Holznutzung, Moor-Wiedervernässung, Humusaufbauprogramme sind hier zu nennen. Europa muss mehr tun, wenn wir die Plastikkatastrophe aufhalten wollen. Die "Plastikstrategie" ist ein guter erster Schritt, reicht aber nicht aus, um die Vermüllung der Ozeane, den rapide ansteigenden Ressourcenverbrauch und die Verwendung problematischer Zusatzstoffe in den Griff zu bekommen. Für Selbstverpflichtungen ist es zu spät: es gilt, die Verursacher in die Pflicht zu nehmen und den Export von Plastikmüll rasch zu beenden. Europas Naturschätze gilt es zu schützen - im Kleinen, durch die Unterstützung von Biotopverbünden und im Großen, durch einen Naturschutzfonds, mit dem unsere letzten Wildnisgebiete gesichert werden können. An erster Stelle steht jedoch die strikte Ausrichtung der Agrarsubventionen am Gemeinwohl: nur wer Gewässer schützt, echte Naturschutzmaßnahmen umsetzt, strukturreiche Lebensräume schafft, Nutztiere ohne Qual hält, soll Anspruch auf Förderung haben. Mehr zu meinen Themen findet sich auf meiner Homepage.
Mehr anzeigen Weniger anzeigen

Kandidaturen und Mandate

Abgeordnete EU-Parlament
Aktuelles Mandat

Fraktion: Grüne/EFA
Eingezogen über die Wahlliste: Bundesliste
Mandat gewonnen über:
Wahlliste
Wahlkreis:
Bund
Wahlliste:
Bundesliste
Listenposition:
11

Politische Ziele (Abgeordnete EU-Parlament)

Europas Versprechen erneuern – so lautet der so überaus passende Titel unseres Europawahlprogramms. Und genau das braucht es jetzt: Vertrauen in eine starke Europäische Union, die mit Zusammenhalt und Vernunft den Herausforderungen unserer Zeit begegnet. Dabei möchte ich sehr gern mithelfen und bitte um Ihre und Eure Unterstützung. Die ökologische Frage ist die zentrale Frage unserer Zeit. Knapp 50 Jahre nach dem ersten Bericht des Club of Rome haben sich viele der damals als Panikmache verpönten Prognosen bewahrheitet. Die Klimakrise bedroht Ökosysteme auf dem ganzen Planeten. Mehr als ein Viertel der bekannten Tier- und Pflanzenarten sind vom Aussterben bedroht. In den Ozeanen schwimmen unvorstellbare 200 Millionen Tonnen Plastik. Immer mehr Böden werden durch Übernutzung, Versalzung, Verdichtung oder Vergiftung unfruchtbar. Chemikalien und Arzneimittel finden sich in Flüssen, Böden, Arktiseis und Muttermilch. Luftverschmutzung und Lärm rauben Menschen und Tieren den Atem und die Nachtruhe. Ich will für ein Europa eintreten, das den Schutz der Überlebensgrundlagen seiner Bürgerinnen und Bürger an die erste Stelle rückt. Denn welches Versprechen wäre grundlegender als dieses? Europas Klimapolitik muss sich am Pariser Abkommen ausrichten. Ich will mich für einen CO2-Mindestpreis, ambitionierte Effizienzziele und eine koordinierte europäische Energiepolitik hinsichtlich Netz- und Speicherausbau einsetzen. Und es braucht Konzepte, um CO2 zu binden und in der Biosphäre zu halten: Waldschutz, nachhaltige Holznutzung, Moor-Wiedervernässung, Humusaufbauprogramme sind hier zu nennen. Europa muss mehr tun, wenn wir die Plastikkatastrophe aufhalten wollen. Die "Plastikstrategie" ist ein guter erster Schritt, reicht aber nicht aus, um die Vermüllung der Ozeane, den rapide ansteigenden Ressourcenverbrauch und die Verwendung problematischer Zusatzstoffe in den Griff zu bekommen. Für Selbstverpflichtungen ist es zu spät: es gilt, die Verursacher in die Pflicht zu nehmen und den Export von Plastikmüll rasch zu beenden. Europas Naturschätze gilt es zu schützen - im Kleinen, durch die Unterstützung von Biotopverbünden und im Großen, durch einen Naturschutzfonds, mit dem unsere letzten Wildnisgebiete gesichert werden können. An erster Stelle steht jedoch die strikte Ausrichtung der Agrarsubventionen am Gemeinwohl: nur wer Gewässer schützt, echte Naturschutzmaßnahmen umsetzt, strukturreiche Lebensräume schafft, Nutztiere ohne Qual hält, soll Anspruch auf Förderung haben. Mehr zu meinen Themen findet sich auf meiner Homepage.

Kandidatin EU-Parlament Wahl 2019

Angetreten für: DIE GRÜNEN
Wahlkreis: Bund
Mandat gewonnen über:
Wahlliste
Wahlkreis:
Bund
Wahlliste:
Bundesliste
Listenposition:
11

Politische Ziele (Kandidatin EU-Parlament Wahl 2019)

Europas Versprechen erneuern – so lautet der so überaus passende Titel unseres Europawahlprogramms. Und genau das braucht es jetzt: Vertrauen in eine starke Europäische Union, die mit Zusammenhalt und Vernunft den Herausforderungen unserer Zeit begegnet. Dabei möchte ich sehr gern mithelfen und bitte um Ihre und Eure Unterstützung. Die ökologische Frage ist die zentrale Frage unserer Zeit. Knapp 50 Jahre nach dem ersten Bericht des Club of Rome haben sich viele der damals als Panikmache verpönten Prognosen bewahrheitet. Die Klimakrise bedroht Ökosysteme auf dem ganzen Planeten. Mehr als ein Viertel der bekannten Tier- und Pflanzenarten sind vom Aussterben bedroht. In den Ozeanen schwimmen unvorstellbare 200 Millionen Tonnen Plastik. Immer mehr Böden werden durch Übernutzung, Versalzung, Verdichtung oder Vergiftung unfruchtbar. Chemikalien und Arzneimittel finden sich in Flüssen, Böden, Arktiseis und Muttermilch. Luftverschmutzung und Lärm rauben Menschen und Tieren den Atem und die Nachtruhe. Ich will für ein Europa eintreten, das den Schutz der Überlebensgrundlagen seiner Bürgerinnen und Bürger an die erste Stelle rückt. Denn welches Versprechen wäre grundlegender als dieses? Europas Klimapolitik muss sich am Pariser Abkommen ausrichten. Ich will mich für einen CO2-Mindestpreis, ambitionierte Effizienzziele und eine koordinierte europäische Energiepolitik hinsichtlich Netz- und Speicherausbau einsetzen. Und es braucht Konzepte, um CO2 zu binden und in der Biosphäre zu halten: Waldschutz, nachhaltige Holznutzung, Moor-Wiedervernässung, Humusaufbauprogramme sind hier zu nennen. Europas Naturschätze gilt es zu schützen - im Kleinen, durch die Unterstützung von Biotopverbünden und im Großen, durch einen Naturschutzfonds, mit dem unsere letzten Wildnisgebiete gesichert werden können. An erster Stelle steht jedoch die strikte Ausrichtung der Agrarsubventionen am Gemeinwohl: nur wer Gewässer schützt, echte Naturschutzmaßnahmen umsetzt, strukturreiche Lebensräume schafft, Nutztiere ohne Qual hält, soll Anspruch auf Förderung haben. Mehr zu meinen Themen findet sich auf meiner Homepage.

Kandidatin Bundestag Wahl 2013

Angetreten für: DIE GRÜNEN
Wahlkreis: Neustadt - Speyer
Wahlkreis:
Neustadt - Speyer
Wahlkreisergebnis:
8,10 %
Listenposition:
9

Politische Ziele (Kandidatin Bundestag Wahl 2013)

100 % Erneuerbare Energien im Strombereich bis 2030 Kohleausstieg bis 2030 Emissionsfreie Neuwagen ab 2030 3% der Fläche für Naturschutz