Frau Ortleb, Sie haben im Bundestag für die temporäre Absenkung der Energiesteuer auf Kraftstoffe (Tankrabatt) gestimmt, zugleich aber gegen den Gesetzentwurf zur Änderung des Stromsteuergesetzes.
Wie erklären Sie diese Entscheidung vor dem Hintergrund, dass von einer Senkung der Kraftstoffsteuer überproportional einkommensstarke Haushalte mit hohem Auto- und Pendelaufkommen profitieren, während eine Senkung der Stromsteuer alle Haushalte entlasten würde und damit deutlich sozialer wirkt – also eher der klassischen SPD‑Verteilungspolitik entspräche?
Warum haben Sie in diesem Fall die unsozialere Entlastungsvariante unterstützt – und wie passt das zu Ihrem Anspruch an sozialdemokratische Politik?
Antwort ausstehend von Josephine Ortleb SPD

