Bitte um Unterstützung bei der Rettung der Psychotherapie. Sind Sie dabei?!
Sehr geehrter Herr Illing,
ich spare mir größere Erläuterungen oder copy-paste-Inhalte zum Sachverhalt, da ich davon ausgehe, dass Sie diese zur genüge erhalten. Ich bitte Sie um Unterstützung und Ihren Einsatz für die gesetzlich Versicherten und die Psychotherapeut*innen!
Ich bin analytische Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeutin und habe einen halben Kassensitz in Mainz Gonsenheim.
Jede Woche erhalte ich bis zu 3 Anfragen nach Therapieplätzen, die ich größtenteils nicht bedienen kann und den Betroffenen Absagen erteilen muss. Nun soll weiter gekürzt werden, das ist unverantwortlich!
Ich mache mir große Sorgen um die ambulante psychotherapeutische Versorgung und um meine berufliche Existenz.
Bitte helfen Sie!
Mit freundlichen, sehr besorgten Grüßen
Theresa Bollinger
Analytische Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeutin (VAKJP)
Gruppenpsychotherapie
Säugling-Kleinkind- Eltern-Psychotherapie
Sehr geehrte Frau B.,
als Abgeordneter der SPD-Fraktion danke ich Ihnen herzlich für Ihre Nachricht vom 09.07.2026 und dafür, dass Sie mir Ihre Erfahrungen und Befürchtungen aus der täglichen Praxis so offen und konkret schildern. Leider komme ich aufgrund der Sommerpause erst jetzt dazu hierzu Stellung zu nehmen.
In der Zwischenzeit wurde das GKV-Beitragsstabilisierungsgesetzt von Bundestag und Bundesrat verabschiedet. Enthalten sind viele begrüßenswerte, aber auch einige hinterfragungswürdige Inhalte.
Die Sicherung einer verlässlichen psychotherapeutischen Infrastruktur bleibt für uns ein zentrales gesundheitspolitisches Anliegen. Wir werden das Thema weiter aktiv begleiten und uns für die Menschen einsetzen, die auf diese Versorgung angewiesen sind.
Sollte sich zeigen, dass hier weitere Änderungen notwendig werden, so werden wir uns dem nicht verschließen.
Mit freundlichen Grüßen
Heiner Illing, MdL

