Folgefrage auf Ihre Antwort zu: „Wie begründen Sie die Begriffe „Normalform“, „abseitige sexuelle Vorlieben“ und „sexuelle Abweichungen“ in Ihrem Wahlprogramm gegenüber homosexuellen Menschen?“
Sie schreiben, die Gemeinschaft aus Mann & Frau „garantiere am ehesten“ ein gedeihliches Aufwachsen. Auf welchen wissenschaftlichen Studien stützen Sie das, insbesondere mit Blick auf Kinder, die bei gleichgeschlechtlichen Eltern aufwachsen? Welche Lebensweisen bezeichnen Sie als „deviante“ & „sexuelle Abweichungen“?
Wie berücksichtigen Sie die sozialpsychologischen Erkenntnisse bzgl. Eigengruppenbevorzugung & Fremdgruppenabwertung: Kann das ausschließliche Benennen und Hervorheben einer „Normalform“ andere Familien nicht auch ohne ausdrückliche Abwertung als nachrangig erscheinen lassen? Läuft man damit nicht Gefahr, dass Hass & Diskriminierung begünstigt werden?
Welche konkreten Folgen soll Ihr Leitbild für rechtliche Gleichbehandlung, Bildungspläne sowie Beratungs- & Unterstützungsangebote haben?
Auf was stützen Sie die Diagnose einer „schweren gesellschaftlichen Krise“? Inwiefern ist Aufklärung, welche nachweislich Intoleranz ggü. anderen Lebensformen verringert, eine Gefahr?

