Wie begründen Sie die Begriffe „Normalform“, „abseitige sexuelle Vorlieben“ und „sexuelle Abweichungen“ in Ihrem Wahlprogramm gegenüber homosexuellen Menschen?
Hallo Herr Tillschneider,
In Ihrem Wahlprogramm schreiben Sie, in der Kita sei die Familie aus Mann und Frau als „Normalform des Zusammenlebens“ vorauszusetzen. Zudem ist von „sexuellen Abweichungen“ die Rede, die mehr Akzeptanz genössen als die Familie aus Mann und Frau.
Wie begründen Sie diese Einordnung, wenn Homosexualität heute weder wissenschaftlich noch medizinisch als unnatürlich/unnormal gilt? Wie ist diese Position mit Ihrem Verweis auf biologische Argumente an anderer Stelle im Wahlprogramm vereinbar?
Welche politischen Folgen sollen sich aus diesen Formulierungen für die Gleichbehandlung homosexueller Paare und Familien sowie für Bildungs-, Schutz- und Unterstützungsangebote für LGBTQ+-Menschen ergeben?
Und auf welche Daten oder Studien stützen Sie Ihre Aussage, dass solche Lebensweisen heute mehr Akzeptanz genössen als die Familie aus Mann und Frau?

