Wie wollen Sie der Einflussnahme auf demokratische Prozesse durch ausländische Regierungen und Bewegungen entgegentreten?
Hallo Herr Droßmann,
laut aktuellen Medienberichten hat das US-Außenministerium ein Förderprogramm in Höhe von rund 4,9 Millionen US-Dollar aufgelegt, mit dem europäische Organisationen unter anderem zu Themen wie „nationale Souveränität“, Migration und „westliche Identität“ gefördert werden sollen. Auch Akteure aus dem deutschen rechtspopulistischen bzw. AfD-nahen Umfeld sollen sich um entsprechende Fördermittel bemühen.
Wie will die SPD in Regierungsverantwortung dieser Form ausländischer finanzieller Einflussnahme auf die politische Willensbildung in Deutschland konkret entgegentreten?
Welche Maßnahmen sind aus Ihrer Sicht notwendig, um Transparenz über solche ausländischen Finanzierungen zu schaffen und gegebenenfalls deren politischen Einfluss zu begrenzen – beispielsweise durch strengere Offenlegungspflichten oder eine Begrenzung ausländischer Parteispenden?

