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Emmi Zeulner
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Frage von Angelika H. •

Werden Sie sich dafür einsetzen, dass Hitzeschutzmaßnahmen bundesweit verpflichtend so umgesetzt werden, dass sie barrierefrei zugänglich, auffindbar und selbstständig nutzbar sind?

Nach aktuellen Schätzungen des Robert Koch-Instituts sind bis zum 26.07.2026 bereits rund 11.900 Menschen in Deutschland an den Folgen extremer Hitze gestorben. Während die Flutkatastrophe im Ahrtal mit 134 Todesopfern zu Recht große öffentliche und politische Aufmerksamkeit erhielt, werden die deutlich höheren Opferzahlen durch Hitze häufig weit weniger wahrgenommen – obwohl auch sie Folgen des Klimawandels sind. Menschen mit Behinderungen werden in Hitzeaktionsplänen häufig als „vulnerable Gruppe“ bezeichnet. Eine bundesweit verbindliche Verpflichtung, Hitzeschutzmaßnahmen – z. B. Warnsysteme, Informationen, Trinkwasserangebote oder Kühlräume – barrierefrei zugänglich, auffindbar und selbstständig nutzbar umzusetzen, besteht bislang nicht. Dadurch unterscheiden sich die Maßnahmen je nach Land und Kommune erheblich. Verbindliche Mindeststandards würden allen Menschen zugutekommen und die Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention stärken.

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