Wohnort
Berlin
Berufliche Qualifikation
Promovierter Biologe
Ausgeübte Tätigkeit
MdB
Wahlkreis

Wahlkreis 221: München-Land

Wahlkreisergebnis: 13,7 % (eingezogen über Liste)

Liste
Landesliste Bayern, Platz 2
Parlament
Bundestag

Die politischen Ziele von Dr. Anton Hofreiter

Die Erde ist unsere Heimat. Wir müssen sie schützen.
Unsere Umwelt ist die Grundlage unseres Lebens. Hier und überall auf der Welt, jetzt und in Zukunft. Der Schutz unserer Umwelt vor Zerstörung ist mein wichtigstes politisches Ziel. Dieses Ziel teile ich mit vielen Menschen in Deutschland. Gemeinsam haben wir viel geschafft, wir können aber noch viel mehr erreichen. Packen wir’s an!

Massentierhaltung abschaffen!
Ich kämpfe gegen die industrielle Massentierhaltung und für eine grüne Agrarwende. Eine ökologische Landwirtschaft und giftfreie Lebensmittel für alle sind möglich. Handeln wir jetzt!

Sozialen Zusammenhalt stärken
Gute Bildung ist der Schlüssel zu einem freien Leben, soziale Sicherheit das Rückgrat unserer Gesellschaft, Solidarität ein Schutzwall in unruhigen Zeiten. Ich will, dass unser Land gerechter wird. Deshalb streite ich für eine auskömmliche Rente für Alle, mehr Investitionen in Bildung und Integration und die Wiedereinführung der Vermögenssteuern.

Für eine offene und vielfältige Gesellschaft
60 Millionen Menschen sind weltweit auf der Flucht. Viele fliehen in die angrenzenden Nachbarländer. Nur ein kleiner Teil sucht Schutz in Europa. Sie hoffen auf ein Leben ohne Krieg, Verfolgung und Hunger. Deutschland hat in den letzten zwei Jahren viel getan, um wenigstens einem Teil dieser Menschen zu helfen. Ich habe viele beeindruckende ehrenamtliche Helferinnen und Helfer getroffen, die Solidarität und interkulturelles Zusammensein leben.

Europa stärken - Frieden sichern
Die Europäische Integration war in den vergangenen Jahrzehnten die hoffnungsvolle Antwort auf Nationalismus und Krieg, auf Hass und Spaltung, die unseren Kontinent in der Vergangenheit in verheerende Kriege gestürzt haben. Für mich hat diese Antwort an Gültigkeit nicht verloren. Deshalb kämpfe ich für eine nachhaltige, soziale, demokratische EU.

TTIP und CETA stoppen
Von den geplanten transatlantischen Abkommen profitieren nicht die Menschen sondern einige wenige Großkonzerne. TTIP und CETA bringen Klageprivilegien für Konzerne und untergraben die Demokratie. Wir wollen gutes Essen ohne Gift und Gentechnik, eine saubere Umwelt und gerechte Arbeitsbedingungen. Für einen gerechten Welthandel müssen wir CETA & TTIP stoppen!

 

Über Dr. Anton Hofreiter

Als Kind einer Arbeiterfamilie wurde ich am 2. Februar 1970 in München geboren und wuchs im kleinen Ort Sauerlach südlich von München auf. Ich bin in Bayern in ländlicher Umgebung groß geworden und habe mich schon als Kind der Natur verbunden gefühlt. Die vielen Wanderungen mit meinen Eltern und Brüdern, später mit Freunden in den nahe gelegenen Alpen, haben mir die Berge ans Herz wachsen lassen. Dort, in urwüchsiger Natur, fühle ich mich bis heute vertraut, entspannt – einfach daheim. So kam es, dass ich mich schon früh für den Erhalt der Umwelt einsetzen wollte. Mit 14 Jahren bin ich das erste Mal zu einer Veranstaltung der Grünen gekommen. Schnell war mir klar: Hier will ich mitmachen.

Die Katastrophe von Tschernobyl

Mit 16 drückte mir mein Vater eines Tages einen Geigerzähler in die Hand. Mit meinen beiden jüngeren Brüdern habe ich in unserem Garten in Sauerlach das Regenwasser untersucht. Und ich erschrak, als ich merkte, wie das Gerät auch dann noch heftig ausschlug, als ich dessen Empfindlichkeit um den Faktor zehn reduziert hatte. Zack, und die Nadel war wieder ganz rechts. Das war Anfang Mai 1986, nach der Explosion des Atomreaktors in Tschernobyl.

Tschernobyl hat mich als jungen Menschen sehr stark beeinflusst. Auf die bitterste Art und Weise haben wir in Europa erfahren müssen, was für eine unberechenbare Risikotechnologie die Atomkraft ist. Aus diesem Bewusstsein heraus habe ich als Jugendlicher in meiner bayerischen Heimat gegen die Wiederaufbereitungsanlage Wackersdorf gekämpft – und damit auch gegen die Arroganz der Macht eines Franz Josef Strauß.

Naturwissenschaftler in den Tropen

Nach dem Abitur wollte ich mich der Natur auf wissenschaftliche Weise nähern und habe an der Ludwig-Maximilians-Universität in München ein Biologiestudium begonnen. Während meines Studiums habe ich über mehrere Jahre in den südamerikanischen Tropen geforscht. Dort habe ich gesehen und erlebt, was Armut heißt: Kinder, die bereits mit sechs Jahren unter katastrophalen Bedingungen auf Bananenplantagen arbeiten müssen. Meine Erfahrungen und Erlebnisse haben mich in der Überzeugung bestärkt, dass Umweltschutz und soziale Gerechtigkeit immer gemeinsam durchgesetzt werden müssen. Unsere Lebensgrundlagen zu erhalten und gleichzeitig allen Menschen ein Leben ohne Armut zu ermöglichen, ist mein politischer Antrieb.

Nach meinem Biologie-Diplom bin zunächst an der Uni geblieben, habe im Fachbereich Botanik geforscht, Seminare gegeben und meine Doktorarbeit geschrieben. Gleichzeitig war mir aber klar: Wenn wir die Artenvielfalt bewahren wollen, brauchen wir politische Veränderungen. Deshalb habe ich mich engagiert: Als Sprecher meines Grünen Kreisverbandes, als Gemeinderat in Sauerlach, als Kreisrat im Landkreis München. Schließlich wurde ich im Spätsommer 2005 in den Deutschen Bundestag gewählt.

Für den Erhalt unserer Lebensgrundlagen

Im Bundestag war ich anfangs Obmann und dann Vorsitzender des Ausschusses für Verkehr-, Bau- und Stadtentwicklung. Hier habe ich mich für eine klimafreundliche Verkehrspolitik, für Mobilität für alle und gegen sinnlose Umgehungsstraßen eingesetzt und erfolgreich gegen die Privatisierung der Bahn gekämpft. Die Infrastruktur der Bahn gehört in öffentliche Hand, genauso wie die Straßen! Ich finde: Mobilität sicherzustellen ist eine wichtige Aufgabe der Daseinsvorsorge, die der Staat zu leisten hat. In dieser Zeit erlebte ich auch immer wieder hautnah, wie mächtige wirtschaftliche Lobbyverbände ihre Profitinteressen auf Biegen und Brechen durchsetzen wollten.

Nach den Bundestagswahlen 2013 wurde ich zum Fraktionsvorsitzenden der Grünen Bundestagsfraktion gewählt. Als Fraktionsvorsitzender sehe ich es vor allem als meine Aufgabe an, die wichtigen Fragen anzupacken, die die GroKo in ihrer Zerstrittenheit liegen lässt: Die Fragen der Ökologie, der globale Gerechtigkeit, der Humanität und der Verantwortung für die Zukunft.

Ich kämpfe für den Erhalt unserer Lebensgrundlagen, für eine Agrarwende, für den Kohleausstieg, für eine Energiewende in Bürgerhand, für fairen Handel statt TTIP und CETA, für mehr soziale Gerechtigkeit.

Alle Fragen in der Übersicht
# Umwelt 15Nov2018

(...) Mein Anliegen, bzw. Meine Frage, betrifft die Diesel-Affäre. (...)

Von: Fgrsna Fvty

Antwort von Dr. Anton Hofreiter
DIE GRÜNEN

Diese Frage wurde noch nicht beantwortet.

# Umwelt 14Nov2018

(...) Die Grünen gelten als DIE Ökopartei, und Sie scheinen mir wahrlich interessiert und engagiert. Doch wie kann es dann sein, dass sich auch die Grünen völlig einseitig für die Förderung von E-Autos einsetzen. Wo man doch unterdessen weiß, dass die Herstellung der notwendigen Batterien die Umwelt im selben Maße belastet, wie ein herkömmliches Auto in seiner angenommen Lebenszeit bei einer durchschnittlichen jährlichen Kilometerleistung? (...)

Von: Urvqr Whepmrx

Antwort von Dr. Anton Hofreiter
DIE GRÜNEN

Diese Frage wurde noch nicht beantwortet.

(...) Es geht mir heute um JEFTA und speziell das Thema zu den Öffentliche Dienstleistungen, die mit JEFTA unter den Hammer geraten. (...) Wie wollen Sie sicherstellen, dass JEFTA mit all seinen derzeitigen Unzulänglichkeiten so im Bundesrat und Bundestag nicht verabschiedet wird? (...)

Von: Treuneg Gunyyznlre

Antwort von Dr. Anton Hofreiter
DIE GRÜNEN

Diese Frage wurde noch nicht beantwortet.

# Umwelt 12Nov2018

(...) Deshalb haben wir eine Idee für ein neues Gesetz: Bitte verbieten Sie, dass Mikroplastik in Pflegeprodukten verwendet wird! (...)

Von: Jöysrxynffr Zvybf-Fbinx Fpuhyr, Uüegu

Antwort von Dr. Anton Hofreiter
DIE GRÜNEN

Diese Frage wurde noch nicht beantwortet.

# Kultur 11Nov2018

Warum singen sie die Nationalhymne nicht mit, so z. B. (...)

Von: Urvam Thragure

Antwort von Dr. Anton Hofreiter
DIE GRÜNEN

Diese Frage wurde noch nicht beantwortet.

(...) Warum setzen die Grünen sich nicht für ein Tempolimit ein? (...)

Von: Natryvxn Rccranhre

Antwort von Dr. Anton Hofreiter
DIE GRÜNEN

Diese Frage wurde noch nicht beantwortet.

(...) Haben Sie mal ausgerechnet, wie viel Euros dies den Staat kostet (falls ja, wie lauten die Annahmen und Berechnungsgrundlagen?) und wie sollen diese Ausgaben finanziert werden? (...)

Von: Fira Xenhfr

Antwort von Dr. Anton Hofreiter
DIE GRÜNEN

Diese Frage wurde noch nicht beantwortet.

(...) Würde die Regierung nur Ansatzweise diese Vorgehenswiese den Herstellern anbieten, brauchte man zu keinem neuen Gipfel einladen, sie würden in Berlin Schlange stehen und ordentliche Angebote machen oder wie denken Sie? (...)

Von: Zvpunry Yvaxr

Antwort von Dr. Anton Hofreiter
DIE GRÜNEN

Diese Frage wurde noch nicht beantwortet.

(...) Im Unterricht nehmen wir zurzeit das Grundgesetz durch und darin steht ja dass jeder Mensch in Deutschland die Freiheit besitzt seine eigene Meinung zu äußern. Sie als Bundestagsabgeordneter müssen sich genauso daran halten wie jeder andere Bürger auch. Aber nach einer Bundestagsdebatte, die ich mir im Fernsehen angesehen habe ist mir aufgefallen, dass vor allem Argumente der AfD Buhrufe oder Kommentare wie „Pfui“ erhalten. (...)

Von: Xvz Fpuzvgm

Antwort von Dr. Anton Hofreiter
DIE GRÜNEN

Diese Frage wurde noch nicht beantwortet.

(...) Achten Sie auf die Herkunft von Lebensmitteln? (...)

Von: Onfgvna Abfrx

Antwort von Dr. Anton Hofreiter
DIE GRÜNEN

Diese Frage wurde noch nicht beantwortet.

(...)

Von: Xneva Yhggre

Antwort von Dr. Anton Hofreiter
DIE GRÜNEN

Diese Frage wurde noch nicht beantwortet.

(...)

Von: Puevfgvna Fpuerzzre

Antwort von Dr. Anton Hofreiter
DIE GRÜNEN

(...) melden Sie sich gerne unter anton.hofreiter@bundestag.de für einen Austausch. (...)

%
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54 Fragen beantwortet
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