Dirk Wiese, Kandidat der SPD für den 20. Deutschen Bundestag
Dirk Wiese
SPD
94 %
51 / 54 Fragen beantwortet
Zum Profil
Frage von Rolf B. •

Herr Dirk Wiese, Sie sagen oft, Wladimir Putin habe den „Gashahn zugedreht“: Wie erklären Sie dann die Wirkung eigener Sanktionen und politischer Importstopps auf die Preise?

In der politischen Debatte wird häufig argumentiert Russland habe die Energiepreise durch Lieferkürzungen verursacht. Gleichzeitig ist dokumentiert, dass die EU und Deutschland 2022 schrittweise Sanktionen sowie politische Maßnahmen beschlossen haben, die den Bezug russischer Energie massiv reduzierten oder beendeten. Dazu zählen Importverbote, regulatorische Einschränkungen und die strategische Abkehr von bestehenden Lieferverträgen. Diese Entscheidungen führten zu einer Verknappung günstiger Energie und zu höheren Beschaffungskosten auf dem Weltmarkt. Während Befürworter dies als notwendige geopolitische Reaktion bewerten, weisen Kritiker darauf hin, dass diese Maßnahmen selbst preistreibend wirken. Vor diesem Hintergrund entsteht ein Erklärungsproblem, wenn ausschließlich externe Faktoren betont werden. Wie gewichten Sie konkret den Anteil politischer Eigenentscheidungen gegenüber externen Ursachen? (ja, mir ist bekannt, dass Russland die Ukraine völkerrechtswidrig überfallen hat)

Dirk Wiese, Kandidat der SPD für den 20. Deutschen Bundestag
Antwort ausstehend von Dirk Wiese SPD
Was möchten Sie wissen von:
Dirk Wiese, Kandidat der SPD für den 20. Deutschen Bundestag
Dirk Wiese
SPD

Weitere Fragen an Dirk Wiese