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Daniel Peters
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Frage von Alexandra K. •

Sind Sie für die Koppelung des Rentenalters oder dagegen?

Basierend auf dem vorgestellten Reformpapier, in dem unter anderem festgehalten ist, dass das Rentenalter künftig fortschreitend an die Lebenserwartung gekoppelt sein soll.

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Antwort von CDU

Sehr geehrte Frau K.,

mehrere europäische Länder haben ihre Renteneintrittsalter bereits an die Lebenserwartung im Land gekoppelt. Dazu gehören Dänemark und Finnland, aber auch Länder wie Italien, Portugal und die Niederlande. Insoweit wäre eine solche Regelung kein Sonderweg. Die Idee dahinter ist, dass Menschen länger arbeiten, wenn sie im Durchschnitt länger leben und auch gesünder älter werden. So sollen die Rentensysteme angesichts einer alternden und abnehmenden Bevölkerung finanziell stabil bleiben.

Wichtig ist: Die Kopplung bedeutet nicht, dass das Rentenalter nur eine Richtung kennt und jedes Jahr steigt. Vielmehr wird die Lebenserwartung in größeren Abständen überprüft. Das Rentenalter erhöht sich nur dann, wenn die Menschen im Durchschnitt auch tatsächlich länger leben. Gleichzeitig muss sichergestellt sein, dass Menschen, die körperlich besonders belastende Arbeit leisten, weiterhin die Möglichkeit haben, früher aus dem Berufsleben auszuscheiden. Ich sehe diesen Ansatz der Kopplung an die Lebenserwartung deshalb als grundsätzlich vernünftig an, er muss aber gut durchdacht werden. Aus all diesen Gründen halte ich es für sehr vernünftig, dass die Bundesregierung die Empfehlungen der Rentenkommission ernsthaft prüft und die notwendige Debatte über eine generationengerechte Reform führt. Angesichts des demografischen Wandels wäre Nichtstun die größere Verantwortungslosigkeit.

Mit freundlichen Grüßen

 

Daniel Peters, MdL

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