Jahrgang
1973
Berufliche Qualifikation
Magister Politikwissenschaft, Volkswirtschaftslehre und Psychologie
Ausgeübte Tätigkeit
MdL
Wahlkreis

Wahlkreis 8: Eckernförde

Liste
Landesliste, Platz 1
Parlament
Schleswig-Holstein

Schleswig-Holstein

Es sollte mehr Kameras an öffentlichen Plätzen geben.
Position von Daniel Günther: Stimme zu
Die Menschen sollen sich in unserem Land sicher fühlen. An belebten öffentlichen Plätzen und Kriminalitätsschwerpunkten ist eine Ausweitung der Videoüberwachung sinnvoll.
G9 soll G8 auch an Gymnasien komplett ersetzen.
Position von Daniel Günther: Stimme zu
Mit der flächendeckenden Einführung von G9 an allen Gymnasien bekommen unsere Kinder wieder mehr Zeit für Bildung, gesellschaftliches Engagement und persönliche Entwicklung. Darüber hinaus wird so wieder eine echte Durchlässigkeit zwischen Gymnasien und Gemeinschaftsschulen geschaffen.
Aufklärung über sexuelle Vielfalt im schulischen Rahmen sollte fest im Lehrplan verankert sein.
Position von Daniel Günther: Stimme zu
Aufklärung über sexuelle Vielfalt gehört im Rahmen der sexuellen Aufklärung ab einem gewissen Alter der Kinder auch in Schulunterricht. Dabei darf jedoch nicht der Eindruck erweckt werden, dass eine heterosexuelle Vater-Mutter-Kind-Familie etwas Außergewöhnliches ist.
Windkraftanlagen sollen nur mit Zustimmung der Bürgerinnen und Bürger gebaut werden dürfen.
Position von Daniel Günther: Stimme zu
Die Energiewende kann nur mit der Akzeptanz der Menschen vor Ort zum Erfolg werden. Stärker als bisher müssen die Kommunen vor Ort beim Ausbau der Windkraft beteiligt und der Bürgerwille berücksichtig werden.
Das Land sollte ausreisepflichtige Personen nach Afghanistan abschieben.
Position von Daniel Günther: Stimme zu
In weiten Teilen Afghanistans kann man sicher leben. Zu dieser Einschätzung kommt das zuständige Auswärtige Amt. Jeder Asylantrag wird im Einzelfall geprüft. Wenn Menschen nach Überprüfung keinen Anspruch auf Asyl in Deutschland haben, müssen sie auch nach Afghanistan zurückkehren.
Die Hürden für Volksentscheide auf Landesebene sollen deutlich herabgesetzt werden.
Position von Daniel Günther: Lehne ab
Wir halten an der repräsentativen Demokratie, in der gewählte Abgeordnete in den Parlamenten um die besten Lösungen streiten, fest. Volksentscheide können in einzelnen vor allem gesellschaftlichen Fragestellungen sinnvoll sein. Die Absenkung der Hürden ist in unseren Augen nicht sinnvoll.
Die Landesregierung soll wichtige Dokumente wie zum Beispiel Verträge der öffentlichen Hand und Gutachten im Internet veröffentlichen (Transparenzgesetz).
Position von Daniel Günther: Stimme zu
Wie bereits jetzt schon möglich sollen Bürger Einsicht in alle Dokumente, die keiner zwingenden Geheimhaltung bedürfen, erhalten. Es besteht keine Notwendigkeit daran etwas zu ändern.
Landtagsabgeordnete sollen ihre Nebeneinkünfte auf Euro und Cent genau veröffentlichen müssen.
Position von Daniel Günther: Lehne ab
Bei der Veröffentlichung der Nebeneinkünfte bin ich für ein Stufenmodell. Die Veröffentlichung auf Euro und Cent genau hätte vor allem für Abgeordnete, die neben ihrem Mandat selbstständig tätig sind große Nachteile.
Eltern, die ihre Kinder zuhause erziehen, sollen ein Betreuungsgeld erhalten.
Position von Daniel Günther: Lehne ab
Eltern sollten ohne staatliche Einflussnahme eine echte Wahlfreiheit bei der Kinderbetreuung haben. Sowohl ein Betreuungsgeld als auch Gutscheine für eine Kinderbetreuung lehne ich daher ab.
Das Land soll langfristig kostenlose Kita-Plätze anbieten.
Position von Daniel Günther: Stimme zu
Die Finanzierung von Krippen und Kitas soll in Zusammenarbeit mit den Kommunen grundlegend neu geregelt und für geringere Elternbeiträge gesorgt werden. Langfristig sollen die Eltern von den Gebühren für die Kinderbetreuung befreit werden.
Das Schließen von Schwimmbädern oder Museen darf bei schwieriger Finanzlage kein Tabu sein.
Position von Daniel Günther: Stimme zu
Für den Unterhalt kommunaler Infrastruktur sind die Kommunen zuständig und sollen darüber selbstständig entscheiden. Dabei sollen sie wieder mehr Entscheidungsfreiheit und eine bessere und gerechtere Finanzausstattung vom Land bekommen.
Der Ausbau der Fehmarnbelt-Querung soll schnellstmöglich umgesetzt werden.
Position von Daniel Günther: Stimme zu
Die feste Fehmarnbeltquerung ist eines der zentralen Verkehrsprojekte Mittel- und Nordeuropas. Die Planung muss konsequent abgeschlossen und Baureife geschaffen werden. Es darf nicht zu weiteren Verzögerungen kommen.
Finanzschwache Menschen sollen ein kostenloses ÖPNV-Ticket erhalten.
Position von Daniel Günther: Lehne ab
Ein generell kostenloses ÖPNV-Ticket für finanzschwache Menschen lehne ich ab. Studenten und Berufsschüler sollen jedoch ein vergünstigtes landesweites Semesterticket erhalten.
Politiker sollten keine Posten in den Gremien der öffentlich-rechtlichen Sender besetzen dürfen.
Position von Daniel Günther: Lehne ab
Die Gremien der öffentlich-rechtlichen Sender bilden in ihrer Besetzung durch Mitglieder aus Vereinen, Verbänden, Gewerkschaften, Kirchen und politischen Parteien einen Querschnitt der Bevölkerung ab. Hier besteht kein Änderungsbedarf.
Der Zugang zu den Stränden in Schleswig-Holstein soll kostenlos sein.
Position von Daniel Günther: Lehne ab
Generell ist der Zugang zu unseren Stränden bis auf kommunale Abschnitte frei. Da anerkannte Kur- und Erholungsorte in ihren Bereichen aber auch besondere Infrastruktur zur Verfügung stellen und Kosten haben, sollen sie dafür Gebühren erheben dürfen.
Alle Fragen in der Übersicht
# Arbeit 11Apr2017

(...) vor einem halben Jahr haben Sie für die Residenzpflicht der Minister gestimmt, wie 90% der CDU-Mitglieder. Wie kann es da sein, dass Sie Karin Prien für Ihr Schattenkabinett vorgestellt haben? (...)

Von: Hgr Töeevffra

Antwort von Daniel Günther
CDU

(...) wir hätten die Residenzpflicht für SPD-Minister nie zum Thema gemacht, wenn nur ein Kabinettsmitglied betroffen gewesen wäre. Von vier SPD-Ministern wohnen jedoch drei nicht in Schleswig-Holstein. (...)

10Apr2017

Wie stehen Sie zu der Zupflasterung Schleswig-Holsteins (Halbinsel Schwansen) mit den Vogelschreddermaschinen (Windenergieanlagen) der Marke Albig...

Von: Jnygre Nhyraonpure

Antwort von Daniel Günther
CDU

(...) wir als CDU stehen für eine Energiepolitik mit Augenmaß. Es macht keinen Sinn, dass immer mehr Windkraftanlagen gebaut, der Windstrom im Land aber nicht verbraucht oder über die Netze abgeleitet werden kann. Für diesen Wegwerfstrom mussten die Schleswig-Holsteiner im vergangenen Jahr gut 300 Millionen Euro zahlen. (...)

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