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Frage an Christine Lambrecht von Manfred B. bezüglich Arbeit und Beschäftigung

Sehr geehrte Frau Lambrecht,

in Ihrer Antwort vom 11.9. auf die Fragen von Hrn. Arntz schreiben Sie u.a.:

"Arbeit bleibt für uns die Grundlage von Wohlstand und sozialer Sicherheit. Wir kämpfen für das Recht auf Arbeit. Arbeit gibt es in der Gesellschaft genug, z.B. im sozialen Bereich. Sie muss organisiert und gerecht verteilt werden"

"Wir wollen Mindestlöhne statt staatliche Lohnsubvention. Menschen die Arbeit und Existenz sichernde Löhne haben, brauchen kein Grundeinkommen"

Sie schreiben zurecht, dass es, gerade im sozialen Bereich, Arbeit genug gibt. Sie haben nur vergessen zu erwähnen, dass diese Arbeit mies bezahlt wird und niemand davon Familie ernähren oder fürs Alter vorsorgen kann.
Wir brauchen kein Recht auf Arbeit, wir brauchen ein Recht auf ein Einkommen.

1.Frage:
Wollen Sie bestreiten, dass Lohndumping in diesem Land deshalb überhand genommen hat, weil Menschen in einer Notlage (HartzIV) gezwungen werden, jede Arbeit anzunehmen, und somit Folge Ihrer HartzIV-Politik ist?

Zu den Mindestlöhnen:
2.Frage:
Sind Sie tatsächlich der Meinung, dass man mit 7,50 € wie von der SPD gefordert, eine Familie ernähren und fürs Alter vorsorgen kann, und das ohne zusätzliche Lohnsubventionen?
3.Frage:
Was ist mit derzeitigen Std-Löhnen von 10,12 oder 15 Euro?
Suggerieren Sie mit Ihrer Mindestlohnforderung nicht den Arbeitgebern, dass auch 7,50 reichen, und dass diese höheren Löhnen in Gefahr geraten?

Mit freundlichen Grüßen
Manfred Burger

Frage von Manfred B. am

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