Welchen Vertrauensschutz/Übergangsfristen können Sie sich hinsichtlich der Empfehlungen 6 und 8 der Alterssicherungskommission vorstellen, falls diese tatsächlich umgesetzt werden?
Es geht um die Rente für langjährig Versicherte und die Rente für besonders langjährig Versicherte. Welche Geburtsjahrgänge würden Sie unangetastet lassen und wie würden Sie weitere Jahrgänge kaskadieren, wenn es tatsächlich zur Umsetzung der Empfehlungen käme?
Weitere Fragen an Bernd Rützel
Wir haben bei den letzten Bundestagswahlen nur 16,4 Prozent der Stimmen gewinnen können. Das ist die Realität, die uns dazu zwingt, bei der Umsetzung einer besseren Barrierefreiheit Schritt für Schritt vorzugehen.
Trotzdem haben Sie sicherlich in den Nachrichten von den Empfehlungen der Alterssicherungskommission gelesen. Vielleicht fragen Sie sich, warum wir eine Reform brauchen, wenn die Rente sicher ist. Weil wir wollen, dass das auch für die junge Generation so bleibt.
Der aktuelle Regierungsentwurf stellt ein wichtiges Fundament dar, ich würde mich aber freuen, wenn uns im laufenden parlamentarischen Verfahren noch Nachbesserungen gelingen.
Eine gesetzliche Abgrenzung, was versicherungsfremd bzw. versicherungseigen ist, gibt es nicht.

