Wie stehen Sie zur Enteignung von Rentenpunkten bei Verstorbenen. Bei der Hinterbliebenenrente bzw. Rentensplitting werden nicht die vollständigen Rentenpunkte weitergegeben.
Ein Rentenpunkt gilt doch als Vermögen und sollte daher in den Nachlass übergehen. Aber durch die Kürzung erfolgt eine Enteignung die eigentlich nach dem Grundgesetz verboten ist. Bei einer "Wilden Ehe" behält der Staat sogar alles. Warum werden die Rentenpunkte nicht als Erbe behandelt?
Weitere Fragen an Bärbel Bas
Seit 2005 gilt für die betriebliche Altersvorsorge die nachgelagerte Besteuerung. Das bedeutet, dass die Beiträge während der Einzahlungsphase nicht der Einkommensteuer unterliegen. Der Vorteil liegt darin, dass Sie nicht erst Steuern abführen müssen, bevor Sie sparen – Sie können also zunächst einen größeren Betrag investieren. Dadurch wächst das angesparte Kapital über die Jahre schneller an. Im Gegenzug wird die Auszahlung später regulär besteuert.
Ich halte es für falsch, die Generationen gegeneinander auszuspielen
Der Unterschied liegt vor allem darin, dass aus einer Einzelfallmöglichkeit der gesetzliche Regelfall würde. Wie das konkret aussieht, entscheidet sich erst im Gesetzgebungsverfahren, in das ich Ihre Sorge um die Belastung der Praxen mitnehme.
Ich bin Duisburgerin und wohne dort nach wie vor. In sitzungsfreien Wochen bin ich regelmäßig in Betrieben unterwegs, bei Betriebsräten und Gewerkschaften, am Infostand und da, wo man mir auch mal deutlich die Meinung sagt. Das ist der Kern meiner Arbeit.

