Wie gedenkt die Bundesregierung einen Ausgleich zwischen technologischer Schnelllebigkeit und menschlicher physischer Belastungsgrenze zu schaffen?
Sehr geehrte Frau Bas
Durch den technologischen Fortschritt und die Digitalisierung haben sich viele Prozesse im Arbeitsleben rasant beschleunigt.
Rein industriell gesehen scheint dies ein großer Gewinn zu sein. Doch verkennt diese Entwicklung eine Entscheidende Sache:
Am Arbeitsplatz sitzt immer noch der selbe Mensch wie vor 50 Jahren. Und die Arbeitsbedingungen haben sich auf dem Papier nicht wirklich gewandelt.
Soll heißen: Während beispielsweise ein Kaufmann für ein Angebot bis zu 6 Arbeitstage einplanen konnte, ertönt in der Regel heute 5 Minuten nach Angebotserstellung das Telefon zwecks Auftrag.
Das Auftragsvolumen wird gebündelt. Ein Mitarbeiter bekommt heute durch die Digitalisierung mehr Arbeitsaufträge im selben Zeitraum herein, als vor 50 Jahren. Der Körper ist inklusive der Belastungsgrenze jedoch der selbe.
Wie gedenkt die Bundesregierung und Ihr Ministerium hier Abhilfe zu schaffen um den durch die Schnelllebigkeit entstandenen Stress des Arbeitnehmers zu kompensieren?

