Verfassungsmäßigkeit und Gerechtigkeit der Energiesteuersenkung auf Kraftstoffe: Wie vereinbaren Sie diese Subvention mit dem Urteil des Bundesverfassungsgerichts zum Klimaschutz?
die geplante Senkung der Energiesteuer auf Benzin und Diesel um 17 Cent wirft gravierende Fragen zur Klimaschutzverpflichtung und zur Gleichbehandlung der Bürger auf.
Das Bundesverfassungsgericht hat 2021 klargestellt, dass der Staat die Freiheitsrechte künftiger Generationen durch konsequenten Klimaschutz wahren muss (Art. 20a GG). Eine milliardenschwere Subventionierung fossiler Kraftstoffe setzt jedoch genau den falschen Anreiz: Sie macht klimaschädliches Verhalten künstlich billiger und verzögert den notwendigen Umstieg.
Zudem entsteht eine massive Ungleichbehandlung: Während Verbrenner-Fahrer entlastet werden, zahlen Nutzer von Elektroautos weiterhin hohe Steuern und Abgaben auf Ladestrom. Rechnet man die 17 Cent auf den Energiegehalt (kWh) um, werden fossile Brennstoffe massiv bevorzugt.
Ich habe dazu folgende Fragen an Sie:
Wie vereinbaren Sie diese Subvention mit dem Urteil des Bundesverfassungsgerichts zum Klimaschutz?
Mit freundlichen Grüßen

