Trifft ihr Thema der "sozialen Gerechtigkeit" diejenigen, die viele Jahre hart gearbeitet haben, um im Alter abgesichert leben zu können?
Guten Tag, Frau Bas, wir sind ein Ehepaar (beide aus einfachen, aber sehr umsichtigen Elternhäusern), die wir unser gemeinsames Leben zunächst einmal mit einer für uns unvorstellbaren Summe an BAföG-Schulden begonnen haben. Mit viel Fleiß, Entbehrungen und durch harte Zeiten haben wir es geschafft, uns ein wenig Wohlstand zu erarbeiten. Dazu gehört auch eine vermietete Eigentumswohnung, deren Mieteinnahmen wir als Sicherung für unser Alter gedacht haben. Diese Einnahmen möchten Sie nun sozialversicherungspflichtig machen??? Verstehen Sie das unter sozialer Gerechtigkeit? Wir sind gerne bereit (und tun es auch immer wieder), benachteiligte Menschen zu unterstützen. Dass wir nun aber unser durch harte Arbeit vorhandenes "Vermögen" an jeden (auch diejenigen, die anderes hätten erreichen können) verteilen sollen, widerstrebt absolut unserem Verständnis von Gerechtigkeit. Vielmehr sehen wir uns für unseren Fleiß bestraft. Das motiviert sicher unsere Kinder...
Danke für Ihre Erklärung MfG

