Bis wann sind denn Entscheidungen in Sachen Unterhaltsvorschuss und Eingliederungshilfe zu erwarten?
Sehr geehrte Frau Bas,
Es ist kein Wunder, dass die Kosten so explodiert sind. Das liegt aber an mehreren Faktoren:
1. Eine geringe Anzahl WILL nicht zahlen
2. Der Großteil KANN nicht,weil selbst bei Vollzeit das Gehalt nicht ausreicht um z.B. für 2 oder 3 Kinder in der 3. Altersstufe den Mindestunterhalt zu zahlen
3. Problem ist weniger, dass die Jugendämter nicht in der Lage sind zurückzuholen,sondern dass schlichtweg meist einfach nichts da ist
4. Das Einkommen von Jugendlichen wird zu gering angerechnet.Ein Jugendlicher mit 600€ netto bekommt noch 200€ Unterhaltsvorschuss,hat also inkl. Kindergeld 1060 Euro netto obwohl er zuhause wohnt. Ich sehe da absolut keine Bedürftigkeit und Begründung für 200 € mtl. auf Staatskosten.
5. Bei neuer Partnerschaft (ggf. noch mit neuem Kind ) besteht steuerlich kein Alleinerziehungsmerkmal mehr, das sollte q
auch beim UVG entsprechend angepasst werden.
6. Die Höhe des UVG ist immens, das haben intakte Familien meist nicht pro Kind zur Verfügung

