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Frage von Patrik B. •

Sehr geehrte Frau Klose,wer kann sich die Rente für langjährig Versicherte mit Abschlag nach 35 Jahren eigentlich leisten?MfG Patrik B.

Nachfrage zu Ihrer Antwort vom 23.7.26

Ein Argument zur Abschaffung der Rente für besonders langjährig Versicherte ist dass die“Falschen“diese in Anspruch nehmen.Zitat: Die Daten zeigen jedoch, dass von solchen

Regelungen vor allem Besserverdienende, Gesündere und Männer profitieren,

während Geringverdienende, Personen mit weniger stabilen Erwerbsverläufen und

Frauen sie nicht in Anspruch nehmen (können).Empfehlung 6

https://www.bundesregierung.de/resource/blob/975228/2444780/0fcbf810775351c64007ee6cb2c7cad9/2026-06-24-bericht-alterssicherungskommission-data.pdf?download=1

Sind es aber nicht gerade die Besser-und Spitzenverdiener die sich eine Rente mit Abschlag leisten können?Ein Durchschnittsverdiener kann sich diese Rente nicht leisten.

Wie hat die Kommission das erkannte Problem der unterbrochenen Erwerbsbiografien gelöst?

Warum bleibt die Strukturelle Benachteiligung (ich sage eher Diskriminierung)von Frauen weiterhin ungelöst?

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Antwort von SPD

Sehr geehrter Herr B.,

vielen Dank für Ihre erneute Nachfrage.

Ich glaube, da gibt es ein Missverständnis: Die Möglichkeit für langjährig Versicherte nach 35 Jahren mit Abschlägen in Rente zu gehen, soll bestehen bleiben. Hierbei soll die Altersgrenze auf 64 Jahre angehoben werden und im 3-Jahres-Abstand zur regulären Regelaltersgrenze sich weiterentwickeln. Lediglich die Rente für besonders langjährig Versicherte soll mit einer Übergangsfrist abgeschafft werden. Leider sind die Bezeichnungen der einzelnen Modelle etwas irreführend.

Die anderen beiden Themenbereiche, welche natürlich eine hohe Wichtigkeit haben, sollten im Rahmen der Alterssicherungskommission nicht bearbeitet werden. Daher ist die Lösung dieser Herausforderungen Teil anderer Gesetzesvorhaben, jedoch nicht der Neuaufstellung unserer Alterssicherung.

Mit freundlichen Grüßen

Annika Klose

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