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Anke Frieling
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Frage von Peter S. •

(Warum) lässt sich die CDU in Altona auf ein Tauschgeschäft Schließung des Hirschpark-Wildgeheges gegen Errichtung einer Auffangstation für Wildtiere im Klövensteen ein?

Laut Hamburger Abendblatt vom 18. Februar 2026 möchte die CDU im Klövensteen eine neue Auffangstation für Wildtiere aufbauen.
https://www.abendblatt.de/hamburg/altona/article411229264/wildtiere-in-hamburg-neue-auffangstation-gefordert-vorschlag-umstritten.html
Der Vorschlag wird in der Bezirksversammlung fast zeitgleich mit der angekündigten Schließung des traditionsreichen Damwild-Geheges im Hirschpark behandelt. Wenn die Schließung umgesetzt wird, werden die im Hirschpark bislang noch verbliebenen Tiere in das Wildgehege Klövensteen verbracht.
https://www.hamburg.de/politik-und-verwaltung/bezirke/altona/aktuelles/pressemitteilungen/damwildgatter-hirschpark-wird-geschlossen-1138868
Der Transfer der Tiere setzt beim Revierförster im Klövensteen personelle Ressourcen frei, denn sein Team muss sich dann nicht mehr um Tiere im Hirschpark kümmern. So wären bei dieser mit dem Stichwort „Tierschutz“ verbrämten Operation mehr Kapazitäten für den Ausbau des Wildgeheges Klövensteen frei.

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Antwort von CDU

Sehr geehrter Herr S., vielen Dank für Ihre Nachricht und Ihr Engagement in dieser Angelegenheit!

Bei dem von Ihnen angesprochenen Thema handelt es sich um eine Zuständigkeit der Bezirksversammlung Altona, nicht der Bürgerschaft. Unabhängig davon ist uns das Anliegen der Auffangstation aber bereits seit Längerem bekannt und wurde wiederholt thematisiert. Das zeitliche Zusammenfallen war insofern zufällig.

Bezüglich des Hirschparks bedauern wir sehr, dass die Hirsche dort nicht bleiben konnten. Für das Bezirksamt hat unter anderem die zuständige Amtstierärztin von Altona Stellung genommen und deutlich gemacht, dass die Haltung der verbliebenen Hirsche in dem rund drei Hektar großen Gehege aus tierschutzrechtlicher Sicht nicht vertretbar sei. Dieser Argumentation und der geltenden Rechtslage konnten wir uns nicht versperren. 

Mit freundlichen Grüßen
Anke Frieling

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