Anke Domscheit-Berg

| Kandidatin Bundestag 2013-2017
Anke Domscheit-Berg
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Jahrgang
1968
Wohnort
Fürstenberg/Havel
Berufliche Qualifikation
BA intern. BWL, MA European Business Administration
Ausgeübte Tätigkeit
k.A.
Wahlkreis

Wahlkreis 58: Oberhavel - Havelland II

Wahlkreisergebnis: 3,0 %

Parlament
Bundestag 2013-2017

Die politischen Ziele von Anke Domscheit-Berg

Ich möchte mich vor allem für die folgenden Ziele engagieren: * offene, transparente, partizipative Politik und Verwaltung (= Open Government) * Verteidigung der Bürgerrechte - wider den Überwachungsstaat * Teilhabegerechtigkeit - keine Zweiklassengesellschaft in der Medizin, keine Mehrklassengesellschaft in der Rente, ein starker Mindestlohn als Brückentechnologie zu einem bedingungslosen Grundeinkommen, Bildungschancen unabhängig vom sozialen Hintergrund, Inklusion und Barrierefreiheit * schnelle Energiewende - für ein dezentrales Energienetz, unabhängig von fossilen Energieträgern, ohne Atomstrom * Geschlechtergerechtigkeit - für alle Arten Geschlechter, Gleichberechtigung von Partnerschaften und Familien unabhängig von Geschlecht und sexueller Präferenz * friedliche Konfliktlösungen - gegen JEDEN Einsatz von deutschem Militär im Ausland * für ein freies, neutrales Internet, in dem alle Menschen gleichberechtigt miteinander kommunizieren können

Über Anke Domscheit-Berg

Privat Ich wurde 1968 in Premnitz (Havelland) geboren, wuchs auf in Müncheberg (Märkisch Oderland) als Tochter eines Landarztes und einer Kunsthistorikerin. Ich habe eine Schwester und zwei Brüder, neun Neffen und Nichten. Seit 2010 bin ich verheiratet mit dem Transparenzaktivisten Daniel Domscheit-Berg. Wir leben gemeinsam mit Sohn und Kater in Fürstenberg/Havel (LK Oberhavel) im Norden von Brandenburg. Meine Freizeit verbringe ich im Garten mit Blumen und Gemüse oder mit dem Guerillastricken - dem Umstricken von Bäumen, Verkehrszeichenpfosten oder auch mal Flugzeugen, Panzern und Mülleimern. Ausbildung Ich habe einen Masters in European Business Administration (University of Northumbria at Newcastle, England) und einen BA für Internationale Betriebswirtschaft in Deutschland (Bad Homburg, heute HS Accadis) erworben sowie ein Studium der Textilkunst in der DDR an der Fachschule für Angewandte Kunst in Schneeberg (heute zur TH Zwickau gehörig) abgeschlossen. Ich spreche vier Fremdsprachen (englisch, spanisch, französisch, russisch) - allerdings nicht alle gleich gut. Mein Abitur habe ich an der Erweiterten Oberschule in Strausberg abgelegt - noch vor dem Mauerfall. Berufliche Aktivitäten Im März 2011 habe ich fempower.me gegründet, eine Beratung, die Unternehmen dabei unterstützt, ihren Frauenanteil im Management zu erhöhen. Fempower.me bietet dazu u.a. Führungskräftetrainings für Managerinnen, Vorstände und Personalverantwortliche an, in denen Bausteine gläserner Decken sichtbar gemacht und Methoden zu ihrer Überwindung trainiert werden. Schon seit vielen Jahren halte ich regelmäßig Vorträge und Workshops für Frauen im Management im In- und Ausland auf Konferenzen und für Unternehmen (Coca Cola, Fraport, Bosch, Sanofi Aventis, Accenture, McKinsey u.v.a.).(Homepage www.fempower.me) Gleichzeitig habe ich opengov.me gegründet. Diese Beratung hilft Politik und Verwaltung, die Strategie Open Government zu verstehen und umzusetzen, um Vertrauen zwischen Bürgerinnen und Staat zu verbessern, gemeinsam im Dialog mit BürgerInnen klügere Entscheidungen zu treffen und innovative Problemlösungen durch neue Formen der Kooperation mit Stakeholdern, wie Community Public Partnerships, zu entwickeln.(Homepage www.opengov.me) Vor meiner Selbständigkeit war ich zuletzt als Direktorin bei Microsoft Deutschland für Verwaltungsbeziehungen und innovative Programme für die öffentliche Verwaltung in Deutschland zuständig. Mein fachlicher Fokus lag auf den Ausbau von eGovernment in Deutschland – um öffentliche Dienstleistungen besser und einfacher erreichbar zu machen, Verwaltungen offener und partizipativer zu gestalten. Bevor ich zu Microsoft kam, war ich Projektleiterin für IT Strategieprojekte im Business Technology Office von McKinsey. Außerdem leitete ich bei McKinsey die Studie „A Wake Up Call for Female Leadership in Europe“ und war Co-Autorin der McKinsey Studie „Women Matter“. Zuvor war ich fast ein Jahrzehnt in verschiedenen Positionen bei der IT Beratung Accenture beschäftigt, wo ich auf Projekten in der Telekommunikationsindustrie und im Öffentlichen Sektor im In- und Ausland tätig war. Dabei waren meine fachlichen Schwerpunkte IT Strategie, IT Sourcing, IT Governance, IT Optimierung für Verwaltungen, eGovernment und Personal Management. Vor meinem zweiten Studium habe ich einige Jahre bei dem Reiseveranstalter Ameropa Reisen gearbeitet und dort in der Abteilung Städtetouren Kunden betreut. Journalistische Arbeit Als Bloggerin und Autorin habe ich zahlreiche Beiträge für online und Printmedien, Fachzeitschriften und Bücher veröffentlicht, u.a. schrieb ich für die ZEIT, den britischen Guardian, den Freitag, die Süddeutsche, die faz und die tageszeitung. Themen waren bisher v.a. die digitale Gesellschaft, Open Government, Transparenz und Teilhabe, Geschlechergerechtigkeit, Feminismus und Sexismus. Im Januar 2014 erscheint bei Heyne mein erstes Buch “Mauern einreißen - Weil ich glaube, dass wir die Welt verändern können“. Ehrenamtliches Engagement 2009 habe ich das Government 2.0 Netzwerk Deutschland e.V. mit gegründet und war Initiatorin des Government 2.0 Barcamps in Deutschland. Beide Initiativen haben die Förderung von Open Government, von mehr Transparenz in Verwaltungen und mehr Bürgerbeteiligung zum Ziel. Als Subject Matter Expert, Jury Mitglied, Aktivistin oder Organisatorin habe ich u.a. den Apps4Berlin, EU Open Data Challenge, Apps für Deutschland, Online Partizipationspreis 2013, Random Hacks of Kindness Hackathons, sowie die Open Data Initiativen von Berlin und München unterstützt. Ich bin aktives Mitglied des Aktionskreis Open Government Partnership Deutschland, der dafür eintritt, dass Deutschland endlich Mitglied bei der internationalen Open Government Partnership wird. Seit Jahren engagiere ich mich auch für das Thema Geschlechtergerechtigkeit, Frauen im Management und Frauen in der IT, u.a. als langjähriges Mitglied im Deutschlandvorstand des European Women’s Management Development Network und im Vorstand der Überparteilichen Fraueninitiative Berlin - Stadt der Frauen (jetzt bin ich dort nur noch Mitglied). Ich bin Gründungsmitglied von FidAR - Frauen in die Aufsichtsräte und Mitglied des High Level Advisory Council des European Center for Women and Technology. Als Gründungs-Aufsichtsrätin habe ich Teachfirst Deutschland unterstützt und als deutsche Botschafterin helfe ich dem Barefoot College in Indien, einem gemeinnützigen Zentrum in Rajasthan, in dem analphabetische Landfrauen zu Solaringenieurinnen ausgebildet werden. Für mein Engagement wurde ich 2010 mit dem Berliner Frauenpreis ausgezeichnet. Politisches Engagement Meine Politisierung geht auf die Zeit der Wende zurück, als ich mich sehr aktiv beteiligte an Protesten und der Organisation von Widerstand. Ich habe Unterschriften für das Neue Forum gesammelt, als gewählte Studentensprecherin (auch noch als FDJ Sekretärin) zahlreiche Aufrufe verfaßt und verbreitet, mich an der Vernetzung von Studentengruppen beteiligt, gegen Haftbedingungen politischer Gefangener protestiert, Stasi Verhöre über mich ergehen lassen und bin mit Tausenden Anderen auf die Strasse gegangen - gegen den Überwachungsstaat, für eine demokratische Gesellschaft. Seit damals weiß ich, dass Veränderungen möglich sind. Auch große Veränderungen. Auch ein Upgrade für unsere Demokratie. Viele Jahre später wurde ich als Mitglied bei Bündnis 90/die Grünen in Berlin wieder aktiver. Ich war unzufrieden, meine Vorstellungen von der Demokratie waren andere. Ich erlebte die Gesellschaft als ungerecht, unsozial, diskrimierend, ausgrenzend, intransparent und umweltzerstörend und wollte zu einer Veränderung beitragen. Nach einigen Jahren, im Frühjahr 2012, trat ich der Piratenpartei bei und wenig später bei den Grünen wieder aus. Mit Bündnis 90/die Grünen verbinden mich immer noch viele gute Beziehungen und viele gemeinsame Werte aber dennoch liegen meine Prioritäten inzwischen etwas anders. Ich möchte lieber in einer Partei aktiv sein, die noch mehr innerparteiliche Basisdemokratie lebt, wo es noch das Rotationsprinzip gibt, wo junge Menschen eine Chance haben, in die Spitze der Partei aufzusteigen, wo es eine bessere Vorstellung davon gibt, wie umfassend die Revolution ist, die wir mit dem Umbau zu einer digitalen Gesellschaft erleben werden. Ich möchte mich in einer Partei engagieren, wo meine Herzensthemen wie Open Government, Transparenz und Teilhabe höchste Priorität haben, genauso wie die Verteidigung der Bürgerrechte und der Kampf gegen die Neuentstehung eines Überwachungsstaates. Ich möchte in einer jungen Partei arbeiten, die strukturell verhindert, dass Menschen an Posten kleben und durch zu langen Einfluss von politischer oder sonstiger Macht sich negativ verändern. Eine Partei, die mutig ist und Visionen hat - auch radikalere. Für mich ist diese Partei die Piratenpartei, sie steht für eine internationale Bewegung, für die Vorstellungen einer Generation, die heute im Bundestag keine Entsprechung findet. Da ist auch nicht alles einfach, aber das ist nicht vermeidbar in einer so jungen Organisation, die so schnell gewachsen ist und so viel erreichen möchte. Ich würde gern dabei sein, wenn die Piratenpartei den Bundestag erobert. Ich möchte dort Wind machen und Staub aufwirbeln - für eine neue, offene Art der Politik, in der man nicht nur sagt, dass sie für die Bürgerinnen und Bürger da ist, sondern die auch wirklich Politik mit den Menschen gemeinsam bedeutet. Wir wollen nicht gewählt werden und dann vier Jahre lang ohne Rückfragen das Volk vertreten, sondern wir wollen aktive und offene Politik machen, in wirklichem Kontakt mit Wählerinnen und Wählern, die Lust auf mehr Politikbeteiligung und Einmischung haben. Dafür, dass endlich wieder Zukunftsvisionen in den Bundestag einziehen, die mit unseren Vorstellungen von Leben und Gesellschaft mehr zu tun haben als das, was wir heute erleben müssen. Deshalb kandidiere ich für die Piratenpartei auf Listenplatz 2 des Landes Brandenburg und als Direktkandidatin für den Wahlkreis Oberhavel/Havelland II (WK 58) für die Bundestagswahl 2013.
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# Wirtschaft 10Sep2013

Frage: Setzen Sie sich im Falle Ihrer Wahl dafür ein, dass der Export von Kriegswaffen und sonstigen Rüstungsgütern grundsätzlich verboten und...

Von: Crgre Ynjeram

Antwort von Anke Domscheit-Berg
PIRATEN

Diese Frage wurde noch nicht beantwortet.

Hallo Anke!

ihr Piraten setzt euch für die VÖ staatlicher Daten ein ("Open Government"), gleichzeitig gegen die ungewollte Überwachung der...

Von: Znegva Oreauneqg

Antwort von Anke Domscheit-Berg
PIRATEN

(...) Meine Antwort: "Die Forderung nach einem ´gläsernen Staat´ bezieht sich u.a. darauf, dass Input, Ablauf und Ergebnisse staatlichen Handelns transparent sein sollen, angefangen von Lobbyismus im Parlament, Nebeneinkünften der Abgeordneten, über Gutachten und Untersuchungsergebnisse, Einflüsse auf Gesetzesvorhaben (wer schreibt was? (...)

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