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Frage von Thomas F. •

Würden Sie eine Vermögenssteuer wie in der vorgestellten Studie unterstützen?

"Macht der Milliardäre brechen"Studie: Vermögenssteuer könnte 147 Milliarden Euro in Kassen spülenhttps://www.n-tv.de/politik/Studie-Vermoegenssteuer-koennte-147-Milliarden-Euro-in-Kassen-spuelen-id30333557.html

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Antwort von SPD

Sehr geehrter Herr F.,

vielen Dank für Ihre Frage. Als Sozialdemokrat bin ich der festen Überzeugung, dass es in einer Gesellschaft dann gerecht zugeht, wenn starke Schultern mehr tragen als schwache. Was auf den ersten Blick wie eine einfache Formel klingt, ist in Wahrheit der Kern sozialdemokratischer Politik.

Wenn Menschen mit kleinen und mittleren Einkommen immer stärker unter steigenden Ausgaben und Abgaben leiden, wenn Mieten steigen, Lebensmittel teurer werden und die Energiekosten zunehmen, dann ist es Aufgabe des Staates, dafür zu sorgen, dass am Ende des Monats wieder mehr Geld im Geldbeutel bleibt. Ein möglicher Weg wäre eine Entlastung bei der Lohnsteuer für kleine und mittlere Einkommen.

Die dadurch entstehenden Mindereinnahmen für den Staat könnten beispielsweise durch eine stärkere Besteuerung großer Vermögen ausgeglichen werden. Das konkret diskutierte Konzept habe ich mir noch nicht im Detail ansehen können. Grundsätzlich stehe ich als Sozialdemokrat jedoch für eine gerechte Verteilung von Vermögen ein.

Ergänzend möchte ich darauf hinweisen, dass meine Partei ein eigenes Konzept für eine reformierte Erbschaftsteuer vorgelegt hat, das ebenfalls ein Baustein für zusätzliche staatliche Einnahmen und mehr Steuergerechtigkeit sein kann.

 

Mit freundlichen Grüßen
Andreas Stoch

 

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